BLERSUM - Kurzfristig hatte der Ort für die Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Blersum-Leepens verlegt werden müssen. So kam es, dass der Vereinsvorsitzende Karl Hinrichs die zahlreichen Teilnehmer in einem großen Rund begrüßte – nur dass dafür im Blersumer Kindergarten größere Stühle im Kreis standen als es sonst dort üblich ist.

Neben Ortsvorsteher Günter Donath wurden die Anwesenheit der beiden Stadtratsmitglieder Hartwig Janssen und Olaf Wagner sowie eine starke Delegation der Dorfjugend besonders hervorgehoben und auch, dass die jüngere Generation und Neubürger aktives Interesse an der Mitarbeit bekundeten. Deutlich wurde, dass Blersumer und Leepenser nicht abwarten, bis etwas geschieht, sondern selber anpacken und mitmachen wollen, wenn es notwendig wird.

Dass gut gefüllte Programm des vergangenen Jahres 'für alle Bewohner des Dorfes' war zufrieden aufgenommen worden und brachte zugleich neue Ideen für die Zukunft. Dazu gehörte die Überlegung, den traditionellen 'Seniorenadventsnachmittag' für alle Altersgruppen als 'Blersumer Advent' zu gestalten und die zahlreichen Musikgruppen des Ortes mit einzubinden.

Zur leichteren Handhabung ihrer finanziellen Belange traten die Organisatoren des 'Blersumer Weihnachtsmarktes' als eigenständige Gruppe dem Bürgerverein bei. Dieser kleine Weihnachtsmarkt 'nur für das Dorf' machte in den vergangenen Jahren deutlich, wie gerne solche Ideen – ohne groß auf 'Außenwirkung' zu achten – aufgenommen werden.

Nach einer vorausgegangenen Dorfbesichtigung im Herbst trugen Mitglieder des Bürgervereins Vorschläge zur Verbesserungen vor. Dafür hatten sie Erfahrungen und Ideen in der Nachbarschaft gesammelt und gesehen, wie es dort gemacht wird. Ergänzt von Beiträgen zu Beschilderungen, neuen Bänken und allgemeiner Ortspflege geht es jetzt an die Umsetzung.

Nach den Erfahrungen der vergangenen Zeit verleiht der Bürgerverein seine Geräte in Zukunft nur noch innerhalb des Ortes, die Details dazu sind im Vereinsaushang und seiner Homepage zu finden.

Olaf Wagner wies auf den Bedarf an Bauplätzen hin und forderte die Grundstückseigentümer im Gesamtinteresse der Ortschaft auf, ihre gelegentliche Zurückhaltung zu überdenken.

Seit Jahren bemüht sich Blersum um eine bessere Lösung für seine derzeitige Leichenhalle. Die Aussagen dazu von Günter Donat machten Hoffnungen, das unzumutbare Dauerproblem in gemeinsamer Anstrengung endlich lösen zu können.