BURHAFE/WIESMOOR - Nach zwei komplett verschiedenen Halbzeiten haben die Fußballer des BSC Burhafe das Heimspiel in der Ostfrieslandliga gestern Abend gegen den VfB Germania Wiesmoor äußerst glücklich mit 3:2 für sich entschieden. Der Tabellenletzte Wiesmoor – nach dem 0:3 zur Pause schon längst abgeschrieben – dominierte die zweiten 45 Minuten und kam noch fast zum Ausgleich.
'Die Jungs haben wie ausgewechselt gespielt', beschrieb VfB-Trainer Kurt Ullmann. Sein Gegenüber, BSC-Betreuer Karsten de Buhr, wirkte hingegen erschrocken über Halbzeit zwei: 'Das darf nicht passieren. Man hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn Wiesmoor das 3:3 gemacht hätte', erklärte er. Doch fing alles für Burhafe gut an. Nach 17 Minuten brachte Daniel Seipel seinen BSC in Front. Eine Minute später legte Philipp Grönhagen nach.
Dieser Doppelschlag brachte den VfB aus dem Konzept. Der Schockmoment kam in der 32. Spielminute, als Martin Siebolds nach einem Zweikampf liegen blieb und vor Schmerzen lautstark schrie. 'Es war gleich dick angeschwollen', sagte de Buhr ernüchtert. Wenig später traf Sören Wagner zum 3:0 – die Partie schien gelaufen. 'Wir haben nichts zu verlieren', motivierte Ullmann in der Kabine seine Jungs. Dies half auch. Wiesmoor dominierte, doch nur zwei Chancen wurden genutzt. 'Aber unterm Strich sind es wieder null Punkte', fasste Ullmann zusammen.
BSC Burhafe - VfB Germania Wiesmoor 3:2 (3:0)
BSC BurhafeJanßen – Abels, H. Schipper, A. Schipper, S. Siebolds, M. Siebolds (36. Harms), Seipel, Wagner, Schonlau, U. Schipper (75. Hinrichs), Grönhagen (A. Janssen).
VfB Germania WiesmoorLeerhoff – Schmidt, Böhm (45. Henning), Kruse, Rudolph (45. Baalmann), D. Corbach, M Aukes, P. Corbach, Kerber, Schott, Krause.
Torfolge1:0 Seipel (17.); 2:0 Grönhagen (18.); 3:0 Wagner (37.); 3:1 Kruse (52.); 3:2 Schott (67.).
Gelb-Rote KarteFür Wiesmoors Schmidt (80./wiederholtes Foulspiel).
