Carolinensiel - Jetzt soll es zügig weitergehen: In dieser Woche ist die Planfeststellung für den „Durchstich“ der Bundesstraße 461 (Ortsumgehung“ in Carolinensiel vom so genannten „Scheidemann-Kreisel) bis nach Harlesiel in Richtung Fähranleger auf den Weg gebracht worden. Jetzt können sich noch Bürger und die Träger öffentlicher Belange zu dem Vorhaben äußern.

Bürgermeister Rolf Claußen hält es für realistisch, dass die Arbeiten noch in diesem Jahr ausgeschrieben werden. „Im Jahr 2023 könnte dann mit der Baumaßnahme begonnen werden“, so Claußen. Der Verwaltungschef ergänzt: „Dies wäre insofern wünschenswert, als dass das für die innerörtliche Verkehrsberuhigung bereits erarbeitete Verkehrskonzept die Weiterführung der kommunalen Entlastungsstraße als Schlüsselmaßnahme zwingend bedingt.“ Die nunmehr vorliegende Planfeststellung stelle einen „wesentlichen Meilenstein zur langersehnten Realisierung der Weiterführung der kommunalen Entlastungsstraße dar“, so der Bürgermeister.

Der Bau der Umgehungsstraße in Carolinensiel habe unter anderem auch dazu geführt, dass sich Carolinensiel nach der Höherprädikatisierung durch das Land Niedersachsen nun Nordseeheilbad nennen darf. Claußen: „Dieser sehr aufwendige und facettenreiche Prozess ist von Erfolg gekrönt. Diese positive Entwicklung ist dem Zusammenwirken aller Akteure am Wirtschaftskreislauf Tourismus im Nordseeheilbad zu verdanken, die über die gemeinsame Erarbeitung eines touristischen Leitbildprozesses unter Federführung von Kurdirektor Kai Koch die touristischen Leitplanken für einen nachhaltigen Qualitätstourismus verbindlich formuliert haben.“