LEERHAFE - 'Er ist einer der ältesten Weihnachtsmärkte im Stadtgebiet und wird jedes Jahr schöner.' Ortsvorsteher Günther Theesfeld äußerte sich mit gewissem Stolz über den Leerhafer Weihnachtsmarkt. Seit 15 Jahren organisiert der Gewerbeverein 'Leerhafe aktiv' unter Vorsitz von Ernst Jürgens den liebvoll gestalteten Weihnachtsmarkt. Alle Vereine sind auf den Beinen, wenn der Vorsitzende zum gemeinsamen Weihnachtsmarkt aufruft.
Die Kinder des Leerhafer Kindergartens eröffneten den Markt im Festzelt mit dem Lied 'In der Weihnachtsbäckerei'. Herzhaft schallend erklang das Lied unter den verzückten Augen der Eltern im Publikum. Günther Theesfeld ehrte Ernst Jürgens als Gründungsmitglied des Gewerbevereins und dankte ihm für 15 Jahre ehrenamtliches Engagement. 'Ernst ist der Motor des Weihnachtsmarkts. Wir alle in Leerhafe wissen, was wir an ihm haben.'
Im Zelt konnte man es sich bei Glühwein und Grog, ausgeschenkt von den Mitgliedern von 'Leerhafe Aktiv', gemütlich machen. Der Schützenverein versorgte die zahlreichen Besucher mit Tee und Kaffee.
Handgefertigte Kunstkarten und Kartonagen, weihnachtliche Holzfiguren und Schwippbögen, Glaslichtobjekte sowie handgefertigten Schmuck gab es im Zelt zu erwerben. Der Förderverein der Grundschule Leerhafe/Ardorf verkaufte Genähtes, Eingekochtes und Gebackenes. Zum Bücherflohmarkt lud die Grundschule ein. Der TUS Leerhafe verknobelte Preise. Die Popcornmaschine des Boßelvereins verströmte einen süßen Duft. Kindergarten-Mütter veräußerten an ihrem Stand Futterglocken, selbst gemachte Knete und wunderschöne Windlichter. Bei den Altfunnixsieler Frauen gab es Söckchen, Mützchen und niedliche Teddys. Die Landfrauen aus Leerhafe präsentierten Gehäkeltes und leckere Plätzchen. An insgesamt 35 weihnachtlich dekorierten Ständen wurden alle Wünsche erfüllt.
Draußen kam der Weihnachtsmann mit Ponykutsche in das mit Kinderkarussell, Prüllkerbüdchen des CVJM, Lagerfeuer und Stockbrot der Feuerwehr, Fischbude und Bratwurststand belebte Rondell und verteilte kleine Geschenke an die begeisterten Kinder. Boßelerschluck und Neujahrskuchen – auch in Eimern – gab es beim Boßelverein.
Am Sonntagvormittag fand dann noch der Gottesdienst auf dem Festgelände im Zelt statt.
