LEERHAFE - Dank einer engagierten und selbstbewussten Vorstellung haben die Bezirksliga-Fußballerinnen der SG Leerhafe/Strudden ihren erster Saisonsieg bejubeln dürfen. Gegen das hochgehandelte Team aus Emden setzten sich die Gastgeberinnen mit 7:3 (2:1) durch.
Dabei begann die Partie aus Sicht der Spielgemeinschaft nicht gerade optimal: Bereits in der siebten Minute nutzte Emdens Torjägerin Julia Eickholt einen Abspielfehler der SG in der Defensive zum schnellen Führungstreffer. Die Antwort der Gastgeber ließ aber nicht lange auf sich warten. Nur fünf Minuten später gelang Stefanie Raddatz nach einer Hereingabe von Gesa Bollmann der Ausgleich. Einen schnell vorgetragen Konter in der 20. Minute vollendete Natali Todic nach einer schönen Kombination über Svenja Rathkamp und Saskia Seiferth zum 2:1. Im Anschluss kamen die Gäste immer besser in die Partie und erspielten sich ein Übergewicht im Mittelfeld. Die Angriffe wurden aber immer wieder durch die gut stehende SG-Abwehr um die stark aufspielende Jasmin Sambale abgefangen. Torhüterin Janna Hinrichs musste allerdings auch drei Mal ihr Können aufbieten, um den Ausgleich zu verhindern. So ging es mit der knappen Führung in die Pause.
Nach Wiederanpfiff waren es erneut die Gästespielerinnen, die einen besseren Start erwischten. Der Ausgleich durch Stefanie Schröder fiel nach einem schnell ausgeführten langen Einwurf, von dem sich die SG-Spielerinnen überrumpeln ließen. Wer jetzt dachte, dass die SG sich das Spiel aus der Hand nehmen lassen würde, wurde eines besseren belehrt: Die Mannschaft zeigte eine tolle Moral, drehte auf und erzielte in nur zwölf Minuten drei Tore zum zwischenzeitlichen beruhigenden 5:2. Gesa Bollmann machte dabei ihren ersten Treffer für die SG zum 3:2, Saskia Seiferth und Stefanie Raddatz erhöhten durch jeweils starke Einzelleistungen auf 4:2 und 5:2.
Die Gäste verkürzten in der 67. Minute noch einmal durch Stefanie Aper auf 5:3, die Heimelf ließ aber nichts mehr anbrennen, machte weiter Dampf und erzielte durch Gesa Bollmann, die die Torhüterin ausspielte, und Saskia Seiferth mit einem Distanzschuss unter die Latte noch die Treffer sechs und sieben zum 7:3-Endstand. Dieser Sieg war laut Trainerin Kerstin Seybold in der Höhe nicht zu erwarten gewesen und wurde dementsprechend ausgiebig gefeiert. Alle Spielerinnen haben sich voll rein gehängt und wurden am Ende belohnt.
