• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 1 Minute.

Bundesliga-Relegation
Hertha BSC bleibt in der Bundesliga - Hamburger SV verpasst Aufstieg

NWZonline.de Wittmund

Pflegeausbildung: Pflegeschüler haben Station in Wittmunder Klinik übernommen

29.01.2022

Wittmund Im vergangenen Jahr hat man für sie geklatscht. Jeden Tag kümmern sich deutschlandweit viele Gesundheits- und Krankenpfleger um Menschen, die ihre Hilfe benötigen. Dabei wird für sie der Stress nicht weniger, Fachkräfte sind gefragt und manchmal auch Mangelware.

„Ich gehe jeden Tag glücklich zur Arbeit, dieser Beruf macht mir sehr viel Spaß, aber das Image könnte besser sein“, sagt die 22-jährige Friederike Janßen. Sie absolviert eine Ausbildung am Krankenhaus Wittmund und zusammen mit ihrer Mitschülerin Katharina Kranz hat sie nun für 14 Tage die Leitung der Station 2, auf der auch die Corona-Patienten behandelt werden, übernommen.

Im elften Jahr fand somit das Projekt Schüler übernehmen eine Station (SüS) in Wittmund statt. Vom 14. Januar bis gestern kümmerten sich 36 Auszubildende, die sich übrigens jeden Tag testen ließen, in der Gesundheits- und Krankenpflege um die Patienten und die dankten es ihnen. „Ich fand das so wunderbar, wie sich einige gefreut haben“, unterstreicht Katharina Kranz. Die 21-Jährige absolviert ihre Ausbildung in der Aller-Weser-Klinik in Verden. Alle 29 Frauen und fünf Männer, die jetzt in Wittmund tätig waren, besuchen die Gesundheitsschule in Osterholz-Scharmbeck, mit der die Wittmunder Klinik kooperiert. Auch Katharina Kranz hat es nie bereut, dass sie nach ihrem Abitur die Ausbildung absolviert hat. „Der Umgang mit Menschen macht Spaß“, sagt sie. Dabei sind alle Auszubildenden in einer Zeit angefangen, in der Corona gerade in den Startlöchern steckte. Aber wie Friederike Janßen und Katharina Kranz berichten, Angst vor dem Virus hatten sie nicht. „Aber am Anfang, als es noch keine Impfung gab, war da die Sorge, Familienmitglieder anzustecken“, erklärt Katharina Kranz, deren Vater aufgrund einer Krebserkrankung immungeschwächt war. „Klar, wäre es für uns auch schöner, ohne Mundschutz zu arbeiten“, fügt ihre Mitschülerin hinzu. Aber die jungen Erwachsenen haben sich daran gewöhnt. Von den 50 Schülern, die zusammen mit den beiden 2019 angefangen haben, sind 36 geblieben. Nicht immer lag es an der Pandemie, für viele sei der Beruf einfach nicht die richtige Wahl gewesen, berichtet die Fachlehrern Ulrike Glaser.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Ostfriesland-Newsletter (Newstied Wittmund) erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

„Insgesamt könnte das Image in der Pflege aber besser sein, wir müssten vielmehr werben auch über die sozialen Medien“, sagt Friederike Janßen. Denn Krankenschwestern und Pfleger zu sein bedeute mehr, als sich nur um kranke Menschen zu kümmern. „Es geht auch um die Gesundheit, deren Erhaltung und um Prävention“, unterstreicht die 22-Jährige.

In den 14 Tagen, in denen die beiden die Stationsleitung übernommen haben, haben sie vieles gelernt. „Das Projekt dient vor allem dazu, Kompetenzen zu erlangen und eigenverantwortlich zu agieren“, sagt Ulrike Glaser von der Pflegeschule, die die Schüler vor Ort betreute.

Vollkommen eigenverantwortlich übernahmen die Auszubildenden alle Abläufe. Alleingelassen wurden sie aber bei Fragestellungen natürlich nicht. „Das ist für uns auch immer spannend, unser Baby, die Station abzugeben“, erklärte Stationsleiter Thomas Tischer. Er hatte für die Schüler aber nur lobende Worte. „Es war toll zu sehen, wie sich die Pfleger zusammengefunden haben und alles organisierten. Von mir aus können alle bleiben“, so Tischer. Denn er weiß: „Das wichtigste an der Ausbildung ist es, den Beruf zu erleben.“

Im Sommer stehen für die 36 Auszubildenden nun die Abschlussprüfungen an.

Inga Mennen Wittmund / Redakteurin
Rufen Sie mich an:
04462 989 188
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.