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Entwicklung Bald beginnt der letzte Abschnitt des Krankenhaus-Umbaus in Wittmund

Manfred Hochmann

Wittmund - Der Haupteingang des Krankenhauses in Wittmund wird in diesem Jahr „auf links“ gedreht. Damit wird der letzte Abschnitt des Krankenhaus-Umbaus eingeleitet. Zugleich soll die Klinik eine neue, schnelle Zufahrt über die Bundesstraße 210 bekommen. Im Zuge dieser Arbeiten wird der südliche Bereich der Stadt Wittmund ein neues Gesicht bekommen (Seite 1).

Der Landkreis will nämlich diese Gelegenheit nutzen, um auch weitere Vorhaben in dem Areal umzusetzen. So soll eine neue Rettungswache in Nähe des Krankenhauses entstehen. Noch befindet sich die Wache in zentraler Nähe zum Schlosspark (beim Straßenverkehrsamt). Die Rettungswagen müssen meistens bei Einsätzen durch die Stadt fahren; mit der neuen Wache wären sie schnell auf der B 210.

Kreisverwaltungbraucht mehr Platz

Überdies braucht die Wittmunder Kreisverwaltung mehr Platz. Deswegen soll auch ein neues Verwaltungsgebäude entstehen. Insgesamt also ein Riesenvorhaben, das einen längeren Vorlauf braucht, aber jetzt schon in die konkrete Planung geht. Beauftragt ist damit das Ingenieurbüro für Straßen- und Tiefbau (IST) aus Schortens. Dessen Mitarbeiter Jörg Büsing stellte im Haushaltsausschuss des Kreistages den Stand der Planung vor.

Mit im Boot ist auch die Landesbehörde für Straßenbau in Aurich, mit ihr muss die geplante Anbindung des Krankenhauses über die B 210 abgestimmt werden. Die Bundesstraße wird eine zusätzliche Abbiegespur bekommen. Eine Ampelanlage ist an diesem neuen Knotenpunkt – Stand jetzt – nicht vorgesehen. Sollte das Verkehrsaufkommen es aber erforderlich machen, wird die Kreuzung mit einer Ampel nachgerüstet.

Das Verkehrskonzept sieht vor, dass eine Erschließung aus Richtung Stadtmitte nicht – wie zunächst angedacht – über die Agnes-von-Rietberg-Straße erfolgen soll. Dort müssten dann einige Anliegerflächen (Parkplätze) aufgekauft werden. „Die Straße bleibt, wie sie ist“, stellte Büsing klar. Eine zentrale Rolle bei der Anbindung wird hingegen der Dohuser Weg spielen. Dies auch deshalb, weil westlich davon ein neues Baugebiet der Stadt entstehen soll. Hierzu ist noch ein städtebaulicher Vertrag mit der Stadt Wittmund abzuschließen. Im Ausschuss sagte Herbert Potzler (BFB): „Wünschenswert wäre es, in dem Bereich auch eine Bushaltestelle einzurichten – damit man auch ohne Auto in das Gebiet reinkommt.“ Nach Angaben von Jörg Büsing wird es eine Bushaltestelle in Nähe des neuen Krankenhaus-Haupteinganges geben.

Der Dohuser Weg verbindet dann als innerörtliche Verbindungsachse (Hauptverkehrsstraße) das Stadtzentrum mit der B 210. Die Stadt plant zwischen Dohuser Weg hin zur Keno-Tom-Brook-Straße ihr Neubaugebiet inklusive Kita. Aus Gründen des Schallschutzes wird es keine durchgehende Straßenverbindung zwischen Dohuser Weg und Keno-Tom-Brook-Straße geben. Das Baugebiet wird verkehrstechnisch geteilt.

Das Büro ITS soll nun zunächst die Anbindung des Krankenhauses an die B 210 planen und dafür weitere Grundstücke des Landkreises erschließen. Gleichzeitig stimmte der Ausschuss dafür, dass die notwendige Baustraße für die Verlegung des Krankenhaus-Haupteingangs angelegt wird. Für die wegfallenden Parkplätze am Gebäude VI der Klinik sind an geeigneter anderer Stelle Ersatzparkplätze zu schaffen.

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