WITTMUND - Während 2008 noch 2700 Tonnen Sperrmüll im Landkreis Wittmund anfielen, waren es 2015 schon 4150 Tonnen. Nun hat das Bauamt aus den dadurch jährlich steigenden Kosten die Konsequenzen gezogen. Zum 1. Juni dieses Jahres treten Änderungen bei der Sperrmüllabfuhr in Kraft.
'Die Menge an Sperrmüll ist innerhalb von sieben Jahren um mehr als 50 Prozent gestiegen', bemerkt Bauamtsleiter Werner Hillie. 'Dieser Anstieg ist enorm.' Um die Abfallgebühren stabil zu halten, musste das Bauamt Maßnahmen ergreifen. Ab Juni zählen deshalb Baustellenabfälle wie Fenster, Türen, Bretter und Zäune nicht mehr als Sperrmüll und können deshalb auch nicht mehr als solcher entsorgt werden.
Außerdem wurde die Menge pro angeforderter Sperrmüllabfuhr, für die es bisher keine Obergrenze gab, auf fünf Kubikmeter begrenzt. Grund für die Obergrenze sei auch die Ausuferung von beispielsweise Zusammenschlüssen in Nachbarschaften. Immer häufiger werden Restmüll und sonstige Abfälle fälschlicherweise dazu gestellt.
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