WITTMUND - Eine Zeitreise in die Welt der Wittmunder Kreispolitik des späten 19. und des frühen 20. Jahrhunderts unternahm auf Einladung von Henning Schultz und Heinz Feldmann, Botschafter der Universitätsgesellschaft Oldenburg, Prof. Dr. Gunilla Budde im Rahmen eines Vortrags im Wittmunder Kreishaus. Als der 1885 gegründete Landkreis seine ersten Schritte als selbstständige Gebietskörperschaft unternahm, wurde Dr. Ernst Budde 1897 vom Regierungspräsidenten zum erst dritten Landrat des Harlingerlandes bestellt.
Prof. Dr. Gunilla Budde, Geschichtsprofessorin und gleichzeitig Urgroßnichte des damaligen Landrats, ließ nun vor den Zuhörern im bis auf den letzten Platz gefüllten Sitzungssaal die Biografie ihres Urgroßonkels wieder lebendig werden - des Mannes, der ein bis heute von allen seinen Nachfolgern als Amtssitz genutztes Gebäude errichten ließ: Das Wittmunder Kreishaus.
Schnell kam damals die offene Art der Buddes bei der führenden gesellschaftlichen Schicht an, gleichzeitig zeigten sie viel Empathie für die Landbevölkerung und ihre Sorgen. Dieser Rückhalt veranlasste Budde, der Erfahrungen mit Bautätigkeiten und eine Leidenschaft für Architektur hatte, ein wahres Mammutprojekt in Angriff zu nehmen: Den Neubau eines Kreishauses.
Beauftragt mit der Durchführung des Projekts wurde der Baurat Ludwig Klingenberg - sowohl er als auch Budde drückten bei der Umsetzung aufs Tempo, sodass nach der Grundsteinlegung im Oktober 1899 im April 1901 die Einweihung gefeiert werden konnte.
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