Wittmund - Der CDU-Stadtverband Wittmund hält an seiner Forderung nach einer Öffnung des Freibades in Isums fest. Familien und Jugendliche dürften nicht übermäßig eingeschränkt werden, so Marten Gronewold, Vorsitzender des Stadtverbandes.
Gronewold begrüßt in einer Pressemitteilung den Vorstoß der CDU-Ratsgruppe für die Öffnung des Freibades. Für die Familien seien die vergangenen Monate sehr belastend gewesen. Mit ausgefallenem Schulunterricht, Kontaktverboten und Einschränkungen im öffentlichen Leben hätten sie die Hauptlast während der Corona-Pandemie tragen müssen.
In der Schließung des Isumser Freibades sehe die CDU einen „nicht zu vertretenen Eingriff in die Freiheitsrechte der Wittmunder“. Es sei allen klar, dass eine Öffnung nur mit Einschränkungen möglich sei. Vor diesem Hintergrund sei es schade, dass Bürgermeister Rolf Claußen sich dem Beschluss des Rates entziehe. Ebenso kritisiert Gronewold den Ratsherrn und stellvertretenden Bürgermeister Heinz Buss (SPD-Fraktion) für seine Pressemitteilung. „Wer sich im Rat enthält und hinterher Stimmung gegen das Schwimmbad macht, legt anscheinend keinen großen Wert auf demokratische Abstimmungen und deren Beschlüsse“, so Gronewold.
Viele Urlaubspläne würden dieses Jahr ins Wasser fallen und schulpflichtige Kinder mit ihren Eltern zu Hause bleiben. Es sei deshalb besonders wichtig, ein Schwimmen im Freibad zu ermöglichen. „Warum wird in anderen Städten wie Jever oder Aurich das möglich sein, was in Wittmund angeblich nicht verantwortbar sei, fragt CDU-Vorsitzender Gronewold.
„Kinder und Jugendliche finden Alternativen, wie Kieskuhlen oder Seen. Hier wird es dann unter Umständen Lebensgefährlich. Bieten wir ihnen eine Möglichkeit der Abkühlung in unserem Freibad, unter fachkundiger Aufsicht und mit klaren Regeln auf Grund der aktuellen Situation“, so Gronewold abschließend.
