WITTMUND/ESENS - Für die Fußballer des SV Wittmund und TuS Esens steht am Wochenende jeweils das zehnte Saisonspiel in der Ostfrieslandliga an. Die Zwischenbilanz der beiden Aufsteiger: Rang sechs für Wittmund und der 13. Platz für Esens II. Da die beiden Kreisrivalen in der Tabelle aber nur zwei Zähler trennen, könnten die Bärenstädter bereits am Sonntag mit einem Sieg in Bingum vorbeiziehen.
SV Wittmund - TuS Weene (Sonntag, 14 Uhr):
Als ein schwieriges Unterfangen bezeichnet Werner de Groot, Trainer des SV Wittmund, die kommende Aufgabe: 'Weene zählt mit Holtland und Hagezu den Top-Anwärtern auf die Meisterschaft', erklärt de Groot. Für ihn und seine Mannschaft geht es einzig und allein darum, weitere Zähler für den Klassenerhalt zu sammeln. 'Wir brauchen 33 Punkte', rechnet der Wittmunder Trainer vor. Mit elf Zählern aus neun Spielen ist der SVW laut de Groot im Soll – auch wenn in den vergangenen fünf Partien kein Sieg gelang. 'Irgendwann muss der Knoten ja wieder platzen, vielleicht ja schon gegen Weene', hofft Werner de Groot, dem erneut nur ein kleiner Kader zur Verfügung stehen wird. Dennoch ist der SVW-Trainer zuversichtlich – vorausgesetzt: Seine Elf schafft es am Sonntag, in Sachen Einstellung und Leidenschaft von Beginn an voll da zu sein.BSV Bingum - TuS Esens II (Sonntag, 15 Uhr):
Darauf hofft auch Michael Müller, Trainer des TuS Esens II. 'Wir fahren nach Bingum, um zu gewinnen. Dafür bedarf es aber der richtigen Einstellung', erklärt Müller. Personell steht dem TuS-Trainer dafür eine schlagkräftige Truppe zur Verfügung, auch wenn der eine oder andere Spieler nicht dabei sein kann. Zwischen den Pfosten wird der Routinier Uwe Rommel aushelfen, da der neue Torhüter Maurice Albrecht, der sich bei der Partie in Jemgum (1:4) verletzt hatte, noch bis Mitte Oktober ausfallen wird. 'Auf der Torwartposition ist in dieser Saison einfach der Wurm drin', berichtet Müller, der bereits fünf verschiedene Torleute aufbieten musste.Am vergangenen Spieltag beim 3:2-Erfolg gegen Suurhusen stand mit Andre Dirks sogar ein Feldspieler zwischen den Pfosten. 'Ich hoffe, wir können an die Leistung aus der zweiten Halbzeit anknüpfen. Dann bin ich sicher, dass wir punkten werden', gibt sich Müller zuversichtlich.
