WITTMUND - Der Zeitplan ist eng – die Gewerke arbeiten Hand in Hand, damit der Umbau der ehemaligen Kleinschwimmhalle zur Mensa an der Finkenburg-Grundschule in Wittmund pünktlich zum Schulstart am 3. September fertig wird. Dann ist das Schwimmbad, dessen Schließung zu Protesten geführt hatte, endgültig Geschichte.
'Natürlich wären wir noch glücklicher, wenn wir eine Mensa und eine Schwimmhalle hätten', sagte am Donnerstag Schulleiter Reinhard Rommel. Aber die Vorfreude über einen neuen Mehrzweckraum überwiege. 760 000 Euro investiert die Stadt Wittmund in den Umbau. 'Wir werden pünktlich fertig', sagte Architekt Bernd Janzen vom Büro Ubben-Ihnken-Ufken. Die beteiligten Firmen, alle aus dem hiesigen Bereich, würden zügig und kompetent arbeiten, so der Bauplaner. 'Beim Teilabriss haben wir gesehen, wie schlecht es um die Schwimmhalle stand', sagte Bauamtsleiter Joachim Wulf. Der Umbau sei der richtige Weg.
Das Becken wurde mit Sand zugeschüttet und mit einer neuen Bodenplatte versiegelt. Hier entsteht auf 400 Quadratmetern die Mensa für 450 Schüler. Der Raum kann aber auch für Veranstaltungen genutzt werden.
