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Steep: Als Lords of the Boards durch die Alpen

Philipp Johannßen

WITTMUND/FRIESLAND - Auf dem Berggipfel angekommen begrüßt den Spieler ein wunderschönes Winterpanorama. Schnee soweit das Auge reicht, kleine Holzhütten liegen im Tal, mächtige Tannen drängen sich auf den Felsen. Doch es bleibt keine Zeit, die Aussicht zu genießen: Rauf auf das Board, hinab ins Tal und das nächste Hüttendach wird zur Sprungschanze.

Entwicklerstudio vom Fuße des Mont Blanc

Ubisoft hat mit 'Steep' ein Spiel auf den Markt gebracht, das nicht nur Wintersportfans begeistern kann. Das verantwortliche Entwicklerstudio in Annency liegt 30 Kilometer entfernt vom Mont Blanc und kennt sich deshalb in der alpinen Welt bestens aus. Vier Möglichkeiten zur Erkundung bieten sich dem Spieler. Auf Schnee, Eis und Felsen geht es per Snowboard oder Ski voran. Von Vorsprüngen kann man sich im Wingsuit stürzen oder die Thermik beim Paragliding nutzen und über dem Panorama schweben.

Sechs Kategorien

So ist es jedem überlassen, was er aus 'Steep' macht. Vorrangig geht es natürlich um Action. Rasante Abfahrten mit waghalsigen Sprüngen laden gerade dazu ein, sich virtuell sämtliche Knochen zu brechen. Es gibt sechs verschiedene Kategorien, die diverse Herausforderungen bieten, zum Beispiel Zeit- und Slalomfahrten oder Freestylewettbewerbe. Mein Favorit sind aber die halsbrecherischen Aufgaben der Kategorie 'Bone Collector'. Darin geht es zum Beispiel darum, möglichst viel Schmerz zu verursachen, indem die Spielfigur absichtlich abstürzt. Ein herrlicher Irrsinn.

Nur oberflächlich schön

Die Stürze sehen dabei aber nicht immer realistisch aus. Oft fliegt der von uns gesteuerte Adrenalinjunkie durch dargestellte Objekte. Zudem rutscht er auf Ski und Snowboard unaufhörlich weiter, selbst wenn der Controller aus der Hand gelegt wird. Genauso nervt manches Mal die Kameraperspektive, die beim Slalom schon mal die Sicht auf das nächste Tor versperrt. Und trotz des schönen Panoramas sollte man keinen zu genauen Blick auf die Umwelt werfen. Besonders die Bäume sind wenig detailreich gestaltet.

Fazit: Tony Hawk auf dem Snowboard

Wer Spiele wie 'Tony Hawk´s Skateboarding' mag und Lust auf eine offene Spielwelt zum Erkunden hat, ist bei 'Steep' richtig. Fans von realitätsnahen Simulationen werden dagegen enttäuscht sein. Das Spiel ist ohne Altersbeschränkung erhältlich und kostet etwa 62 Euro für Xbox und PlayStation 4. Als PC-Version ist der Spaß für 55 Euro zu haben.

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