WITTMUND/HEIDMÜHLE - Der Heidmühler FC hat sich im Bezirkspokal in der ersten Runde mit 2:0 beim SV Wittmund durchgesetzt. Abgesehen vom Ergebnis vermochte es der HFC aber nicht, seinen Trainer Lars Klümper zufriedenzustellen.
'Die ersten 15 Minuten waren gut, da haben wir es stark gespielt und durch Wobbe und Titz zwei gute Chancen gehabt', beschrieb Klümper die Anfangsphase. Was dann folgte nannte er 'pomadig'. Deutlich zufriedener war Holger Drieling, Coach der Wittmunder. 'Wir haben uns teuer verkauft', kommentierte er den Auftritt seiner Elf. Dennoch waren es die Heidmühler, die in der 40. Minute in Führung gingen. Dardan Jashari war bei einem Freistoß von René Nabel zur Stelle und köpfte das Leder über die Linie.
Recht unterschiedlich fielen die Halbzeitansprachen aus. Während Drieling forderte, sein Team solle weitermachen, wurde Klümper deutlicher. 'Anfangen' war das, was er wollte. Doch auch im zweiten Abschnitt spielte der Bezirksligist nicht zwingend genug. Gute Chancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Zwei Konter des SVW wurden wegen knapper Abseitsstellungen abgepfiffen. 'Wenn der da die Fahne unten lässt, hast Du ein Problem', beschreibt Klümper die Situationen. 'Hätten wir da etwas cleverer gespielt, hätten wir uns vielleicht ins Elfmeterschießen retten können', ärgerte sich Drieling über die vergebenen Gelegenheiten.
Der zweite Treffer des Tages fiel erst in der Schlussminute. Für das 2:0 zeichnete sich Malte Wobbe verantwortlich. 'Das war sicherlich kein fußballerischer Leckerbissen. Eigentlich war das zu wenig', fiel das Urteil des HFC-Coaches nicht besonders positiv aus.
'Das Ergebnis geht letztendlich in Ordnung, wir haben unsere wenigen Chancen nicht genutzt. Trotzdem können wir stolz auf das sein, was wir geleistet haben', sagte Drieling nach der Partie.
SV Wittmund - Heidmühler FC 0:2 (0:1)
Heidmühler FCWestermann – Brunet, Bichelmann (45. Geisler), Eilers, Nabel, Titz, Jashari, Rehbein (70. Gundlach), Janssen, T. El-Ali (79. Plagge), Wobbe. Torfolge: 0:1 Jashari (40.); 0:2 Wobbe (90.).
