WITTMUND - Mit dem Auftakt der Jugend-Hallenkreismeisterschaft zeigte sich Ewald Wilken, Turnierkoordinator des Fußballkreises, am vergangenen Wochenende größtenteils zufrieden. Erstmals wurde im Kreis Wittmund auch unter Wettkampfbedingungen Futsal gespielt. Die Erkenntnisse waren bei allen Beteiligten durchweg positiv. 'Die Regeländerungen spielen sich mit der Zeit ein', erklärte Wilken und nahm dabei auch die Betreuer weiterhin in die Pflicht, ihren Jugendspielern die neuen Regeln zu lehren.
Ohne Ergebnisse wurde dagegen in Westerholt bei den jüngsten Fußballern, den G-Junioren, gespielt. Beim alljährlichen Weihnachtsturnier gingen insgesamt acht Mannschaften an den Start. Dabei wurde die Dreifachsporthalle in zwei Spielfelder aufgeteilt und jeder spielte gegen jeden. Der Spaß stand dabei im Vordergrund. 'Den hatten alle Teilnehmer', war sich Wilken sicher. Mit dem Besuch des Weihnachtsmanns fand das Turnier einen gelungenen Abschluss.
Im Einsatz waren auch die F-Junioren, die in drei Gruppen um den Einzug in die Zwischenrunde kämpften. Dabei überzeugte vor allem der Nachwuchs aus Esens in der zweiten Gruppe. Ohne Punktverlust setzten sich die Bärenstädter auf Rang eins.
Ähnliches gelang fast auch dem SC Dunum und dem BSC Burhafe bei den E-Junioren. Einzig ein Unterschieden brachten die beiden Teams um eine makellose Bilanz. Bei den D-Jugendlichen zeigte sich noch ein Problem mit den Schiedsrichtern. Denn ursprünglich war geplant, dass ab den D-Junioren vom Fußballkreis Unparteiische eingesetzt werden. Dies klappte nur bedingt, sodass einige Betreuer die Begegnungen selbst leiten mussten. 'Das muss in der Zwischenrunde besser geregelt werden', wünschte sich Ewald Wilken. Aufgrund der unterschiedlichen Regelausrichtungen kam es im Einzelfall zu Diskussionen.
Ohne Probleme verlief dagegen die Vorrunde der C-Junioren. Hierbei ließ sich sogar feststellen, dass die kumulierte Foulspiel-Regel kaum zu Anwendung kam. Ab der D-Jugend werden die Fouls mitgezählt. Ab dem vierten Foulspiel und für jedes weitere gibt es einen direkten Freistoß aus neun Metern Tordistanz. Diese kam aber kaum zutragen, da nur selten Fouls begangen wurden.
Ewald Willken stellte fest, dass durch den Futsal das Spiel deutlich ruhiger geworden ist. 'Mit dem Stoffball war alles hektischer', erklärte der Turnierkoordinator, der von den Beteiligten viele positive Rückmeldungen erhielt. Strittig ist bei vielen Vereinen und Unparteiischen lediglich die Regel für die Torhüter. Dieser darf den Strafraum nicht verlassen. 'Wir setzen aber letztlich auch nur das um, was uns vorgeben wird', erklärte Wilken, der in Sachen Futsal positiv in die Zukunft blickt. 'Das wird sich mit der Zeit alles einspielen', sagte er abschließend. Weiter gehts im neuen Jahr mit der Vorrunde der B- und A-Junioren sowie mit der Zwischenrunde der D- und C-Junioren im Januar. Für die F- und E-Junioren steht die zweite Runde erst im Februar auf dem Programm.
