WITTMUND - Die Wittmunder Fußgängerzone wird für 'Hands of Fame' langsam zu klein. 'Zwei fertige Handabdrücke liegen derzeit zum Einbau im Wittmunder Bauhof', berichtete der zweite Vorsitzender Gerd Thellmann auf der Jahreshauptversammlung des Vereins: 'Damit kommen wir in der Burgstraße schon fast bis zu Kunstreich. Und damit wären wir fast einmal rum um den Pudding.'

Allerdings waren die Aktiven von 'Hands of Fame' im vergangenen Jahr eher zurückhaltend mit der Beschaffung von Handabdrücken prominenter Zeitgenossen. Das hat einen einfachen Grund: Der Mann, der bislang die Tonplatten zum Brennen in der Ziegelei vorbereitet hat, steht aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Dabei handelt es sich laut Thellmann um eine sehr zeitaufwendige Arbeit, bei der man 'sehr pingelig' vorgehen müsse.

Weil trotz aller Bemühungen niemand gefunden wurde, der diese Arbeit übernehmen will, wollen Thellmann und der dritte Vorsitzende Hans-Ludwig Janßen künftig sowohl die Gipsabdrücke wie auch die Tonplatten selbst herstellen. Und da kommt eine Menge Arbeit auf sie zu. Denn beim Rundgang durch die Fußgängerzone wurde festgestellt, dass eine Vielzahl von Handabdrücken mittlerweile zerbrochen oder gar zerbröselt ist – zum Teil durch Frosteinwirkung, zum Teil aber auch, weil immer mehr Fahrzeuge durch die Fußgängerzone fahren. Sie müssen erneuert werden.