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HACKERANGRIFF 'SPD ist schon beschädigt'

MH/KDH/HBU

WITTMUND - Die SPD-Bezirksvorsitzende Johanne Modder (Bunde) sieht ihre Partei wegen der Daten-Affäre um den Landtagsabgeordneten Jochen Beekhuis schon jetzt beschädigt. 'Viele überzeugte Sozialdemokraten wenden sich mit Entsetzen an die Partei – viele wirken hilflos', sagte die Politikerin, die auch SPD-Fraktionschefin im Landtag ist, am Donnerstag in einem Gespräch mit unserer Redaktion.

Gerade mit Blick auf die Europawahl im Mai müsse die SPD nun alles daransetzen, die Vorgänge lückenlos aufzuklären, sagte Modder. Der SPD-Bezirksvorstand werde sich am Wochenende damit befassen. Dann soll eine Untersuchungskommission eingesetzt werden, die sich mit dem Vorfall ausführlich beschäftigt. 'Ihr sollen Persönlichkeiten aus der Partei angehören, die nicht mehr in die operative Arbeit eingebunden sind', so Modder. Diese Kommission müsse zunächst einen umfassenden Einblick bekommen, auf dessen Grundlage sie dann ermittelt. Die jetzt bekannte Datenmenge sei bereits erheblich. 'Ich habe jetzt mehrere Chatverläufe angesehen – auch in eigener Sache – die Echtheit ist für mich bestätigt', sagte die Politikerin.

Modder ließ offen, bis wann die Aufklärung der Vorgänge beendet sein soll, ob sich die Partei ein zeitliches Limit setzen will. 'Das kann man zurzeit noch nicht überblicken. Wir werden nicht nur Beekhuis befragen müssen, sondern auch Dritte, die in den Chatverläufen vorkommen. Darunter sind auch Funktionsträger aus der Partei.' Donnerstagabend kam der Vorstand des SPD-Kreisverbandes Wittmund zusammen. Er unterstützt die Einberufung einer Untersuchungskommission durch den SPD-Bezirk, weil er sich selbst als befangen sieht. An der Sitzung nahm auch Beekhuis teil.

Den kompletten Artikel lesen Sie am Freitag in der gedruckten Ausgabe.

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