Wittmund - Mancher Bauherr kann es kaum abwarten: Das neue Baugebiet „An der Leide“ in Wittmund ist noch nicht offiziell abgenommen, da sind bereits die beiden ersten Baustellen eingerichtet. „Jetzt kann gebaut werden“, sagt Joachim Wulf, Leiter des Fachbereichs Bauen bei der Stadt Wittmund, beim Pressegespräch am Montag.
Wulf spricht von einer Operation am offenen Herzen. Bei dem Baugebiet „An der Leide“ handelt es sich um die letzte große Fläche im Ortskern. An dieser Stelle wird die Stadt nachverdichtet, wie das im Planungsdeutsch heißt. 29 Grundstücke gibt es zwischen der Esenser Straße und der Schulstraße. Zehn seien verkauft und zwei in der Kaufabwicklung. Zudem gebe es neun Reservierungen, erklärt Bent König von der Grundstücks- und Projektmanagement-Gesellschaft Leer-Wittmund. Gebaut werden Ein- und Doppelhäuser. Zwei Geschosse sind erlaubt.
Die Grundstücke sind zwischen 525 und 873 Quadratmeter groß. Das Gebiet ist erschlossen – alle Leitungen liegen. Zudem wurde die Straße „An der Leide“ bis zur Schulstraße ausgebaut. In das Wohngebiet führt zudem eine Stichstraße, ein Gehweg reicht von der Esenser Straße bis zur Weserstraße. Parallel wurde die Schulstraße ausgebaut. Mitte Dezember soll sie wieder freigegeben werden, kündigt Sebastian Smidt vom Ingenieurbüro für Straßen- und Tiefbau in Schortens an. Die Planer hoffen, dass der Baulastverkehr so gering wie möglich ausfällt.
Die Baufahrzeuge sollen über die Esenser Straße an die Straße An der Leide angerollt kommen. Die Verbindung zur Schulstraße bleibt gesperrt. Darüber wird nur der Verkehr zur neuen Stichstraße abgewickelt. Im Frühjahr, ist sich Bauamtsleiter Joachim Wulf sicher, werden dann die ersten Häuser stehen.
