Wittmund - „Fest steht, wenn wir den Bürgermarkt im Juli nicht so feiern können, wie wir es gewohnt sind, dann kann es nur eine Alternative geben – so wie in den vergangenen zwei Jahren“, so Bürgermeister Rolf Claußen. Der Verwaltungschef wartet seit zwei Jahren darauf, zum 50. Stadtfest endlich die Schirmherrschaft übernehmen zu können. Dennoch sieht er eine Perspektive. „Unsicherheit ist immer ein schlechter Berater“, so Claußen. Aber auch die Landes- und Bundespolitik hält sich bedeckt, inwieweit Lockerungen ab dem Frühjahr zulässig sind. „Wir bereiten derzeit alles vor, das müssen wir auch, schließlich braucht man eine Vorlaufzeit“, so Stadtmanagerin Amke Behrends.
Frühlingsmarkt im März
Und so halten Kommune und Gewerbeverein proWittmund daran fest, dass vom 18. bis 20. März der Frühlingsmarkt in der Fußgängerzone gefeiert wird. Auch die Termine für die Reihe „Live im Park“ sind im Kalender markiert. „Das Konzept vom vergangenen Sommer mit Einlasskontrolle und Kontaktbögen hat gut geklappt“, sagt Behrends. Und so sind zehn Konzerttermine von Mai bis September im Schlosspark geplant. „Wir haben in zwei Jahren Pandemie auch vieles gelernt, was die Organisation von Festen angeht“, sagt Rolf Claußen.
Froh sind die beiden auch, dass die ehrenamtlichen Helfer wieder mit anpacken wollen. „Es sind sogar neue dazugekommen wie beim Johannimarkt mit Happy Day“, sagt die Stadtmanagerin. So wird am 18. und 19. Juni auch die Mannschaft des Jugendzentrums Wittmund unterstützen, um das Fest mit Gesang, Tanz und vielen Aktionen neu aufleben zu lassen.
Enge Abstimmung mit dem Landkreis
„Bei allem was wir planen, steht natürlich im Fokus, wie sich die Rahmenbedingungen entwickeln, an die wir uns dann halten und die wir mit dem Landkreis eng abstimmen müssen“, sagt Claußen, der hofft, dass die Durststrecke im wahrsten Sinne des Wortes bald ein Ende hat. „Wir alle wollen wieder feiern und zusammenkommen“, unterstreicht Claußen.
