WITTMUND - Der CDU-Stadtverband Wittmund besuchte das Soziale Kaufhaus in der Wittmunder Innenstadt und ließ sich vor Ort über die Arbeit informieren. Roselinde Menßen, Leitern des Vereins zur Förderung sozialer Projekte und Betreiberin des Kaufhauses, freute sich über den Besuch der CDU-Politiker.
'Hier brennt es an allen Ecken und Enden. Wir sind sehr froh darüber, dass wir nun einen Ansprechpartner gefunden haben, der unsere Sorgen ernst nimmt und sich um unsere Anliegen kümmert', so Roselinde Menßen.
Die 'Flohmarktscheune' ist Anlaufstelle von diversen Kunden. Auch übernimmt das Kaufhaus komplette Einrichtungen von Menschen, die auf diese Hilfe angewiesen sind – teilweise unentgeltlich.
'Innenstadt-Belebung, Integration von Migranten durch Möglichkeit einer geregelten Arbeit, Anlaufstelle für alle Sorgen und Probleme, Gespräche und Hilfe für jeden. Das Soziale Kaufhaus in Wittmund ist inzwischen unentbehrlich für Wittmund', so Marten Gronewold, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes.
Leider gibt es auch immer mehr Schwierigkeiten, so Menßen in einem Gespräch. 'Wir brauchen eine Be- und Entladestelle vor unserem Haus. Dafür benötigen wir einen Transportwagen, den wir derzeit noch mieten müssen und wir brauchen Sanierungen in unserem Verkaufsraum. Es fehlt uns auch die Unterstützung der Stadt und des Landkreises', sagte Menßen zusammenfassend.
'Wir können froh sein, so motivierte Ehrenamtliche zu haben. Die CDU in Wittmund wird auf kommunaler Ebene die Unterstützung prüfen und dem sozialen Kaufhaus nach den Möglichkeit helfen. Auch werden wir mit unserem Bundestagsabgeordneten Hans-Werner Kammer versuchen an Bundesmittel für ländliche Entwicklung zu kommen und das soziale Kaufhaus in Wittmund auch finanziell zu unterstützen', so Gronewold, der an die Bürger appelliert, Sach- und Geldspenden dem sozialen Kaufhaus zukommen zu lassen.
