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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Zurückziehen, konzentrieren und wohlfühlen

10.09.2019

Der Schreibtisch ist der Kern eines jeden Arbeitsplatzes. Dabei kommt es nicht nur auf das Möbelstück selbst an, sondern vor allem auf seine Platzierung im Raum. „Schreibtische sollten immer seitlich zum Fenster gestellt werden – sofern eines vorhanden ist –, um beim Arbeiten für den richtigen Lichteinfall zu sorgen“, erklärt Uwe Ottjes, Einkäufer für den Bereich Büromöbel bei Möbel Buss in Oldenburg und Wiesmoor. Dabei sollte bei Rechtshändern der Lichteinfall von links kommen – so kann kein Schatten auf die schreibende Hand fallen. Grundsätzlich gilt für jedes Büro, egal ob groß oder klein: Je mehr Tageslicht, desto besser. „Es fördert die Leistungsfähigkeit und erhöht die Motivation“, erklärt der Möbel-Fachmann.

Doch auch künstliche Lichtquellen spielen eine wesentliche Rolle. „Denn mehr als zehntausend Mal pro Tag springt der Blick an einem Bildschirmarbeitsplatz zwischen Unterlagen, Tastatur und Bildschirm hin und her. Das ist eine enorme Leistung für die Augen“, sagt Ottjes. Deshalb sollten Büroleuchten ihm zufolge vor allem augenfreundlich sein, aber eben auch für Komfort sorgen. „Für das Büro gibt es zum Beispiel LED-Paneele. Diese haben kleine und hochmoderne Leuchtdioden mit starker Leuchtkraft bei gleichzeitig geringem Energieverbrauch.“ Die klassische Schreibtischlampe sei aber ebenfalls immer noch sinnvoll. „Dabei ist eine Dimm-Funktion von Vorteil, um eine persönliche Helligkeit einzustellen“, erklärt der Experte. Beide Leuchtmethoden haben außerdem die Möglichkeit zwischen verschiedenen Weißfarben – von warm Weiß bis Tageslichtweiß – zu variieren.

Das Herzstück des Büros

Alle Arbeiten werden am Schreibtisch verrichtet, den es in verschiedenen Ausführungen gibt. „Ein moderner Schreibtisch, an dem man effizient und rückenschonend arbeiten kann, ist manuell oder elektrisch höhenverstellbar – damit man auch mal im Stehen arbeiten kann – und mit Kabelkanal sowie -Durchlass für wichtige E-Geräte wie beispielsweise Laptop, PC und Drucker ausgestattet“, beschreibt Uwe Ottjes. Grundsätzlich gibt es einen passenden, mobilen Rollcontainer. „Für das Innenleben kann man übrigens Utensilienfächer dazu bestellen, zum Beispiel für Stifte, Klammern und Tacker. Auch Schrägablagen für die Schubladen sind von Vorteil. Hier können verschiedene Formulare und Schreiblöcke übersichtlich eingeordnet werden“, ergänzt der Fachmann.

In puncto Design sind derzeit Metallfüße in Alu- oder Chromoptik immer noch gefragt, wobei eine schwarze Lackierung immer mehr in den Vordergrund tritt. „Schreibtische gibt es zudem mit verschiedenen Oberflächen. Dabei sind vor allem Weiß und Eiche in Echtholzfurnier und -Dekor gefragt“, berichtet der Büromöbel-Kenner. Ein weiterer Trend: Schreibtische im Landhausstil in Weiß in verschiedenen hellfarbenen Absetzungen, mit einem Unterbau links und rechts sowie durchgehender Arbeitsplatte für mehr Platz.

Passend zum Schreibtisch gibt es Aktenordner, beispielsweise mit vielen Einlegeböden und verschließbaren Türfronten. „Bei längeren Artikeln wie beispielsweise Geschenkpapierrollen oder größeren Bauzeichnungen empfehlen wir Schiebetürenschränke“, sagt Ottjes. „Hier gibt es eine innenliegende Gesamtbreite von bis circa 156 Zentimetern. Hochwertige Sammlungen werden gerne in passenden Vitrinen ausgestellt. Denn im Arbeitszimmer werden nicht nur Ordner und Akten untergebracht, sondern auch viele persönliche Dinge wie Bastelartikel, Fotoordner und Kameras.

Nehmen Sie Platz

„Nur wer gut sitzt, kann auch gut arbeiten“, gibt Ottjes zu bedenken. „Wichtig ist grundsätzlich ein Drehstuhl oder ‚Chefsessel‘ mit optimalen Einstellungsmöglichkeiten. Hier sollte man wirklich nicht an der falschen Stelle sparen.“ Aktuell sind viele verschiedene Modelle auf dem Markt. In unterschiedlichen Stoffvariationen und Farben oder auch in Echtleder. „Mit hohem oder niedrigem Rücken, mit Synchronverstellung, Neigeverstellung im Sitz und Rücken, mit Netzrücken, mit Rollen – hier kann man seinen persönlichen Favoriten wählen, der auch zu den individuellen Arbeiten im heimischen Büro passt“, sagt der Experte.

Und wer arbeitet, der muss auch mal eine Pause einlegen. Deswegen ist es empfehlenswert, das Arbeitszimmer mit passenden Möglichkeiten auszustatten. „Relaxen gehört dazu“, findet auch Ottjes. „Das kann man zum Beispiel in einem bequemen TV-Sessel oder auf einem Funktionssofa, das es in verschiedenen Varianten gibt.“ Das lohnt sich auch, weil viele ihr Büro bei Gelegenheit zum Gästezimmer umfunktionieren. „Zurzeit liegen dabei vor allem Grau- und Brauntöne im Trend – egal, ob Flachgewebe beziehungsweise Microfaser oder auch Echtleder.“

Wohlfühlambiente schaffen

Polstermöbel und andere Einrichtungselemente gehören noch aus einem weiteren Grund ins heimische Büro. „Denn um sich dort wohlzufühlen, ist eine entspannte Atmosphäre und der Ausgleich zwischen Funktion und Ambiente wichtig“, erläutert der Möbel-Buss-Mitarbeiter. „Mit ruhigen und abgetönten Farben schafft man eine klare Linie und mit Akzenten, zum Beispiel einem geometrischen Teppich, schönen Aufbewahrungsboxen sowie stylischen Büro-Utensilien wertet man das Arbeitszimmer direkt auf“, sagt er.

Für einen Frischekick sorgt der Einsatz echter Grünpflanzen, die nicht nur das Klima verbessern, sondern dem Raum eine belebte Stimmung verleihen. „Auch der Einsatz persönlicher Gegenstände wie Urlaubsmitbringsel, Postkarten oder die Lieblingsbonbons in einem hübschen Vorratsglas sollten für das eigene Wohlbefinden nicht fehlen“, fügt er hinzu. Abgerundet werden kann das Ganze dann durch schöne Hängelampen beispielsweise aus Beton, oder durch selbstgebastelte Memoboards aus Gittern sowie schöne Deko-Elemente wie eine passende Wanduhr oder Fotos der Liebsten in Bilderrahmen im Regal.


     www.moebelbuss.de 
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