Grundsätzlich besteht das typische Babyzimmer aus Kinderbett, Wickelkommode, Kleiderschrank und Staufläche – beispielsweise für Windeln und Fläschchen in Form von Regalen oder Wandboards. „Speziell in den ersten Wochen ist aber ein Beistellbett, welches am Elternbett befestigt werden kann, besonders sinnvoll“, sagt Torsten Eick, Abteilungsleiter für die Kinder- und Babyabteilung bei maschal in Varel. „Hier ist das Neugeborene nah bei den Eltern und kann zum Stillen einfach und schnell zu sich geholt werden“, erläutert der Experte, der seit 1987 in der Babybranche aktiv ist.
Im Babyzimmer spielt das Bett eine zentrale Rolle. Und diese sind in den vergangenen Jahren weiterentwickelt worden. „Moderne Babybetten haben höhenverstellbare Lattenrahmen für die Matratzen und Schlupfsprossen, durch welche die Kleinen selbstständig herausklettern können“, erläutert Torsten Eick. „Zudem sind die Bettchen zum Juniorbett umbaubar. So hat man bei gleicher Größe ein Bett ohne Gitterstäbe und kann den Nachwuchs schon langsam an die nächste Größe gewöhnen.“ Damit ist ein Babybett von der Geburt bis zum Vorschulalter problemlos nutzbar. Viele Eltern möchten ihm zufolge auch Bettchen haben, in denen die Kleinen nicht so verloren sind – so gibt es viele Tagesbettchen mit Wiegefunktion, Höhenverstellung und atmungsaktiven Stoffbezügen.
Wohlfühlatmosphäre mit Helligkeit kreieren
Speziell bei den Möbeln ist derzeit die Farbe Weiß angesagt. „Aber auch Grau oder in Kombination mit warmen Holztönen“, erklärt der Fachmann. Die Zimmer selbst werden demnach in hellen, gewaschenen Blau-, Grün- oder auch Rosétönen gestrichen. „Die Stoffausstattung darf neben grafischen Motiven auch verspielte Tiermotive enthalten“, sagt Eick. Und was die Böden angeht, so sind vor allem pflegeleichte Böden aus Vinyl und flache Teppiche im Trend. „Stark auf dem Vormarsch ist jetzt aber Korkbelag. Er gilt als ökologisch sinnvoll, mittlerweile absolut erschwinglich, ist pflegeleicht und im Vergleich zu den meisten anderen Belägen leise und gelenkschonend“, erläutert der erfahrene Abteilungsleiter. Kaum ein Babyzimmer kommt ohne eine abgestimmte Stoffausstattung für Bett und Wickelkommode aus. „Viele Hersteller bieten passend zu Bettwäsche und Kopfschutz eine Wickelauflage, Schlafsäcke, Kuscheltiere, Krabbeldecke und Laufgittereinlage an“, sagt Eick. Die Laufgitter sind übrigens ein absoluter Evergreen. „Vormals als Abstellplatz verrufen, hat die moderne Familie nun durch diese die Möglichkeit, die Kleinen bei Arbeiten im Haus, aber auch im Home Office sicher verwahrt bei sich zu wissen“, erzählt der Möbelfachmann.
