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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Beleuchtung: Lichtharmonie im Dreiklang

30.11.2019

Bad Honnef Bei kaltem Schmuddelwetter kann man es sich zuhause gemütlich machen. Ob Lesen oder Bastelt, Kochen oder Malen – gutes Licht ist dabei wichtig. Eine Kombination aus Grund-, Platz- und Akzentbeleuchtung wird empfohlen.

„Die Grundbeleuchtung leuchtet den Raum gleichmäßig aus, gibt Übersicht und ermöglicht die Orientierung“, erklärt Iris Vollmann von der Brancheninitiative Licht.de. Spezielle Sehaufgaben erfordern eine Platzbeleuchtung, etwa ein Leselicht am Sessel. „Die Platzbeleuchtung wird mit gerichtetem Licht umgesetzt, zum Beispiel durch Spots, die ihr Licht nach unten oder an die Wand richten. Oder am Esstisch durch eine klassische Pendelleuchte“, erklärt Vollmann. Daneben gibt es noch die Akzentbeleuchtung, die Raumbereiche oder Objekte betont. Dafür muss ihre Helligkeit über dem Niveau der Allgemeinbeleuchtung liegen.

Die Kombination von direktem und indirektem Licht wird meist als besonders angenehm empfunden. Indirektes Licht aus Decken- und Wandleuchten oder auf die Wand gerichteten Spots in warmen Farben vermitteln Wärme und Geborgenheit. Es wird auch zunehmend in Möbeln eingesetzt, in Vitrinen oder als Zierleiste bei Kommoden. „Dabei lassen sich die Lichtfarben mischen, so dass der Raum je nach Bedarf in unterschiedlichem Licht erscheint“, erklärt Ursula Geismann vom Verband der Deutschen Möbelindustrie.

Wird gearbeitet, muss ein helleres Funktionslicht gewählt werden. „Wie bei einem Büroarbeitsplatz sollten auch zuhause die Plätze, an denen gearbeitet oder gelesen wird, ausreichend beleuchtet sein. Und zwar mit direktem Licht, das möglichst blendfrei ist“, betont Ludger Wollring vom Berufsverband der Augenärzte. Das Licht darf nicht von oben kommen, sondern bei Rechtshändern von links und bei Linkshändern von rechts. „Wie hell das Licht sein muss, hängt wesentlich vom Alter der Bewohner ab“, erklärt Wollring. „Grundsätzlich sieht jeder Mensch bei Licht besser. Aber mit dem Alter nimmt die Sehkraft ab und die Augen werden empfindlicher.“ Deshalb brauchen besonders die älteren Menschen zum Arbeiten und Lesen vor allem helles, blendfreies Licht.

Zu starke Kontraste ermüden die Augen. Wenn das einfallende Tageslicht nicht mehr ausreicht, sollte die Platzbeleuchtung zusätzlich zur Allgemeinbeleuchtung eingeschaltet werden. Wem das zu hell ist, der ist mit einer dimmbaren Grundbeleuchtung gut beraten.

Light Emitting Diode

LED haben den Energieverbrauch von Licht deutlich gesenkt und dank ihrer kleinen Größe auch zu mehr Flexibilität in der Nutzung geführt. „LED-Lichtschienen passen in viele Möbel. Ihr Einsatzgebiet reicht von Funktionslicht, etwa beim Öffnen eines Kleiderschrankes oder zur Beleuchtung von Arbeitsplatten unter dem Oberschrank der Küche, über Funktions- und Stimmungslicht bei der Hinterleuchtung etwa von Regalen bis hin zu reinem Wohlfühllicht, etwa in Vitrinen, hinter Wohnwandelementen oder als Zierleiste bei Kommoden“, beschreibt Ursula Geismann vom Verband der Deutschen Möbelindustrie die Möglichkeiten. Hinzu käme die Mischung der Lichtfarben, so dass ein Raum je nach Bedarf in unterschiedlichen Lichtintensitäten und Farbtönen ausgeleuchtet werden kann.

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