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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Verlegen gelingt mit „Klick“

11.08.2018

Bad Honnef /Berlin Parkett und Laminat sind beliebt, da die edle Holzoptik zu fast jedem Wohnstil passt. Beide Bodenbeläge werden im praktischen Klicksystem angeboten, was das Verlegen für Heimwerker einfacher macht.

Auf den ersten Blick sind Parkett und Laminat zwar kaum zu unterscheiden. Doch die Unterschiede liegen im Material: „Fertigparkett wird offiziell Mehrschichtparkett genannt, weil es aus mehreren miteinander verleimten Holzschichten besteht“, erklärt Christoph Windscheif vom Verband der Deutschen Parkettindustrie. „Die oberste Schicht besteht immer aus Echtholz und ist immer mindestens 2,5 Millimeter dick.“ Parkett lässt sich daher auch überarbeiten. Laminat besteht dem Verband der Europäischen Laminatbodenhersteller zufolge zu mehr als 80 Prozent aus Holz. Die Oberfläche bildet ein Dekorpapier, das auf einer Trägerplatte klebt.

Wo man beim Verlegen anfängt, hängt von der Beschaffenheit des Raumes und vom Verlegemuster ab. „Um den Verschnitt gering zu halten, empfiehlt es sich, an der längsten geraden Wand zu beginnen“, rät Florian Zeller vom Gesamtverband Deutscher Holzhandel. Nach Möglichkeit sollte man zum Licht hin arbeiten.

Der Abstand zu den Wänden sollte so groß sein wie die Stärke des Parketts, erklärt Mayer-Mallmann. „Mindestens ein Zentimeter sollte es schon sein.“ Diese Bewegungsfugen geben dem Bodenbelag Platz, da er nach dem Verlegen noch arbeitet. „Sind die Fugen zu klein, wölbt sich das Parkett und es kommt zum Schaden“, ergänzt der Experte. Bei größeren Flächen sind sogar innerhalb der Räume Bewegungsfugen notwendig. Der Laminatverband EPLF rät ebenfalls zu Randfugen von mindestens zehn Millimetern entsprechend den Vorgaben des Herstellers.

Um saubere Kanten an den Wänden hinzubekommen, gibt es im Handel Profile und Schienensysteme sowie Kunststoffelemente für die Ecken. Sie werden auf die entsprechenden Längen zugeschnitten, auf die Bewegungsfugen aufgesetzt und befestigt. Auch für den Abschluss von Raumübergängen, beispielsweise zum Bad, gibt es passende Profilelemente.

Damit Aussparungen für die Heizungsrohre gelingen, wird zunächst das Element mit der Stirnseite an die Rohre angelegt, um den Abstand zur Wand zu messen, rät Zeller. Danach die Ausschnitte für die Rohre einzeichnen, die Aussparung aussägen und das Parkettelement passgenau einsetzen. Die Lücken werden mit zugeschnittenen Reststücken gefüllt und die Heizungsrohre mit Rosetten abgedeckt.

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