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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Barmöbel: Zuhause wird eingeschenkt

28.12.2019

Landsberg /Bad Honnef Ein Aperitif vor dem Essen mit Freunden, schicke Cocktails in munterer Runde oder der Digestif nach dem Festmahl: Die Hausbar gewinnt für viele Einsatzzwecke wieder an Bedeutung – und wird zum Trendmöbel. Trendanalystin Gabriela Kaiser sieht darin eine Reminiszenz an die Zeit des Wirtschaftswunders. „Wir sind im Wohnbereich in einer neuen Üppigkeit unterwegs: Messing, dunkle Farben, das kommt alles aus dieser Zeit der 50er und 60er Jahre. Und damals gehörten diese Hausbars dazu.“ Darüber hinaus vermittle eine gut sortierte Hausbar heute wie damals Stil und Weltläufigkeit.

Doch es sind nicht nur Äußerlichkeiten, die den Trend befeuern. Man komme zu Hause in entspannter, geselliger Runde zusammen und könne Genuss zelebrieren, sagt Ursula Geismann vom Verband der Deutschen Möbelindustrie. Das sei aber eine Generations- und eine finanzielle Frage: „Wer sich eine Hausbar anschafft, kauft ein Luxusmöbel.“

Die neuen Barmöbel sind vielfältig – die lange gepflegte Standardvariante sei dabei kaum noch zu finden, berichtet Geismann. „Die Klappe in der Wohnzimmerschrankwand, hinter der sich die Flaschen und Gläser verstecken, gibt es eigentlich nicht mehr.“ Inzwischen findet man eher solitäre Einzelmöbel, die sich auch als Kommode oder Sideboard nutzen lassen. Geismann rät, bei einem offenen Grundriss auch die Küche als Standort für die Bar zu bedenken. Und es gibt auch Hersteller, die sie als Flurmöbel konzipieren. Außerdem gefragt: Bars auf Servierwagen – rund oder eckig, lang oder kompakt, aus Holz oder Metall. „Einen solchen Wagen kann man immer dort hinsetzen, wo er gerade gebraucht wird“, sagt Kaiser. Sogar in den Garten. An einigen Modellen lässt sich die Stellfläche als Tablett abnehmen und direkt an den Tisch bringen.

Ob man sich nun für eine fest installierte Bar oder einen Wagen entscheiden sollte, hängt auch von den Ansprüchen ab, die man an den Inhalt der Bar hat. „Für einen Gin Tonic ist der Barwagen sicher schön. „Aber für diejenigen, die mehr Auswahl haben wollen, ist das fest installierte Möbel vielleicht sinnvoller“, meint Geismann.

Was gehört in die Hausbar?

Die Grundausstattung besteht für Ulf Neuhaus von der Deutschen Barkeeper Union aus Wodka, Rum, Gin, Whisky und Tequila. „Brandy oder Weinbrände sind dann schon spezieller.“ Säfte solle man lieber nicht vorrätig halten, sondern zu den entsprechenden Gelegenheiten Zitronen, Orangen und Limetten besorgen, denn: „Frisch gepresste Säfte sind die besten“, so Neuhaus. Auch frische Kräuter wie Rosmarin oder Thymian gehören zu vielen Drinks dazu. Achten sollte man auch auf eine gute Qualität des Eises.

Beim Equipment lässt sich sparen: Statt Shaker könne es notfalls auch ein Mixer tun, so Neuhaus. Einen Zestenreißer könne man durch einen Sparschäler ersetzen. Und einen Ausgießer als Flaschenaufsatz brauche man nicht, wenn man einen Messbecher mit kleinen Maßeinheiten habe.

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