Berlin - Nach dem Baukastenprinzip konzipierte Systemmöbel machen alles mit: häufiges Umziehen und veränderte Lebenssituationen. Wie aus dem Baukasten können sie immer wieder verändert und ergänzt werden.
Neben innovativen Lösungen bietet der Markt auch viele etablierte Produkte an, die schon zu wahren Klassikern geworden sind. Zu den bekanntesten Beispielen gehört das Aufbewahrungssystem Haller der Firma USM Möbelbausysteme, schon 1963 entworfen von dem Architekten Fritz Haller. Aus Skandinavien stammt das vielseitige System String, welches der schwedische Architekt Nils Strinning 1949 entwickelt hat. Und von Designfans kultisch verehrt wird das 1960 erstmals produzierte Regalsystem 606 des deutschen Designers Dieter Rams. Der Hersteller Vitsoe verkauft das 606-System seit den 60er Jahren nahezu unverändert.
Die Idee des Systemmöbels ist nicht auf Regale oder Kastenmöbel begrenzt. Rams hat auch seine Sitzmöbel modular konzipiert, sie lassen sich zu Zwei- oder Dreisitzersofas zusammenbauen. Die Sessel gehören sogar zur Ausstattung des Berliner Kanzleramtes.
