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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Bodenbelag: Fliesen und Naturstein leiten Wärme am besten

03.11.2018

Berlin Der optimale Bodenbelag bei einer Fußbodenheizung sind keramische Fliesen und Naturstein. Sie besitzen zum einen eine hohe Wärmeleitfähigkeit, zum anderen speichern sie Wärme, wodurch das System besonders effizient arbeitet.

Geeignet sind aber auch Teppich-, Parkett-, Kork- oder PVC-Böden, erklärt die Initiative Wärme+, sofern der Hersteller dies ausweist. Das kann durch den Vermerk „Geeignet für Fußbodenheizung“ geschehen. Teppich tragen alternativ ein schwarz-weißes Symbol, das eine Heizschlange und drei nach oben weisende Pfeile zeigt. Diese Produkte wurden nach den Normen EN 12667 oder ISO 8302 getestet.

Zum Ausschöpfen der vollen Heizleistung einer Fußbodenheizung trage nur ein qualitativ hochwertiger Heizestrich bei, so Wärme+. Eine gute Verdichtung sorge für eine gleichmäßige Wärmeabgabe an den Raum. Je nach Wärmebedarf, Ladedauer, Bodenbelag und Masse des Baukörpers beträgt die Dicke des Heiz­estrichs bei einer Speicherheizung acht bis 14 Zentimetern. Für Teilspeicher- und Direktheizungen reicht eine Heizestrichschicht von ca. sechs Zentimetern Dicke aus. Die Bodenbeläge werden mit temperaturbeständigem und elastischem Kleber direkt auf den Heizestrich geklebt oder im frischen Mörtel verlegt.

Wer einen Parkettboden mit einer Fußbodenheizung kombinieren möchte, muss bereits in der Planungsphase die notwendigen Voraussetzungen dafür schaffen. Eine gute Zusammenarbeit zwischen Architekt, Heizungsbauer und Parkettleger ist nötig. „Bei der Auswahl der Holzart sollte die Wahl auf ein Holz mit geringem Schwind- und Quellverhalten fallen. Neben der Eiche bieten sich viele weitere Sorten an“, erläutert Michael Schmid, Vorsitzender des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie. Vor allem in den Wintermonaten müssten die Bewohner bei der Kombination von Parkett und Fußbodenheizung auf eine ausreichende Luftfeuchte achten, damit der Bodenbelag nicht austrocknet. „Holz gibt zwar lange Feuchtigkeit zugunsten eines guten Raumklimas ab, es muss aber irgendwann auch wieder Feuchtigkeit aufnehmen“, so Schmid.

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