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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

... oder mal was ganz anderes?

07.12.2019

Berlin /Bonn /Landsberg Ein Weihnachtsbaum gehört für die meisten Menschen zum Fest einfach dazu. Material und Aussehen können aber durchaus variieren:

echte Tanne

Wer einen echten Baum bevorzugt, sollte ihn so regional wie möglich kaufen, rät Simon Heitzler, Nabu-Referent für nachhaltige Waldnutzung. Wird der Baum nicht beim lokalen Förster gekauft, sollte man im Handel auf Labels achten, die für eine nachhaltige Produktion stehen, etwa FSC, Bioland und Naturland. In Skandinavien gibt es übrigens einen Trend zum vergleichsweise kümmerlichen Baum. „Es handelt sich um eher schmale, hohe Bäume mit wenigen Ästen, die sehr natürlich wirken“, erklärt Wohnexpertin Gabriela Kaiser. Diese Bäume – oft mit Ballen – kämen einfach nur in einen Korb und würden kaum geschmückt.

Kunstbäume

Ist Plastik eine Lösung? Besser, man bleibt beim echten Weihnachtsbaum, so die Haltung des Nabu. Natürlich halten die Plastikbäume länger, aber nach einigen Jahren sehen sie auch nicht mehr schön aus und wandern auf den Müll. Zusätzlich belasten sie Klima und Umwelt, weil sie meist in Fernost produziert werden und lange Transportwege zurücklegen. Dennoch steigt der Trend zum Plastikbaum: Im privaten Bereich sind etwa 12 Prozent der Weihnachtsbäume künstlich.

Baum mit Ballen

Ein Baum im Topf, der nach dem Fest wieder ausgepflanzt wird, scheint an sich eine gute Idee zu sein. Aber man kann nicht jedes Jahr den Baum vom Vorjahr wieder ausgraben, eintopfen und ins Haus holen. Und man kann nicht jedes Jahr neue Nadelbäume in den Garten setzen. Den Baum einem örtlichen Waldbesitzer zu schenken, ist nur bedingt praktikabel: „Der Baum müsste aus der Region kommen, um dort anzuwachsen“, erklärt Larissa Schulz-Trieglaff von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände. Und vielfach könnten die Bäume später auch gar nicht wieder anwachsen, weil ihre Wurzeln zum Eintopfen zu stark gekappt wurden.

Baumähnliche
Dekorationen

Es gibt inzwischen viele baumähnliche Dekorationen aus Holz oder Metall im Handel, an die Kugeln und sonstiger Schmuck gehängt werden. Und man kann auch selbst kreativ werden und sich nach einer Anleitung der DIY-Academy einen dauerhaften Baum aus Holzscheiten bauen. Eine Alternative sind einzelne kahle Zweige von Sträuchern und Bäumen im Garten, die man in eine Vase gibt.

Kunden interessieren sich auch für ökologische Aspekte

Jährlich werden nach Angaben des Bundesverbandes der Weihnachtsbaumerzeuger (BWS) in Deutschland zwischen 23 und 25 Millionen Bäume verkauft. Ökologische Aspekte wie Transportwege, Verpackung, Klimabilanz, Düngung und Pflanzenschutz finden zunehmend Beachtung.

Mehr als 90 Prozent der verkauften Weihnachtsbäume stammen nach Angaben der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald aus der Bundesrepublik. 5 Prozent davon wurden im vergangenen Jahr im Rahmen der Waldpflege direkt aus dem Wald entnommen, der allergrößte Teil stammt aus Weihnachtsbaumplantagen.

Kritisch sieht der Naturschutzbund die Plantagen: Die Monokulturen seien nicht natur- und tierfreundlich – insbesondere nicht, wenn Unkrautvernichtungs- und Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt werden. Saskia Blümel vom Verband Natürlicher Weihnachtsbaum weist aber darauf hin, dass bei den deutschen Herstellern inzwischen mehr auf mechanische Unkrautentfernung gesetzt werde.

Importierte Bäume stammen meist aus Dänemark. Es sind insbesondere die großen Tannen.

Transportnetze gibt es jetzt auch aus nachwachsenden Rohstoffen, die kompostierbar sein sollen.


Anleitung für den Baum aus Holz unter   https://www.diy-academy.eu/einrichten-gestalten/basteln-dekorieren/artikel/weihnachtsbaum-aus-holzscheiten/ 
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