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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Wie Möbel einen Ortswechsel gut verkraften

20.07.2019

Berlin /Köln Nach einem Umzug ist der Frust manchmal groß: Viele Möbel – vor allem solche aus relativ dünnen, beschichteten Spanplatten – halten das Ab- und Aufbauen nicht durch. Beschläge reißen aus, die Rückwände brechen. Man kann aber etwas dagegen tun: die typischen Schwachstellen dieser Möbel stärken.

Ein gutes Beispiel sind Schrank-Rückwände, die mit einfachen Nägeln befestigt werden. „Diese Verbindung ist nicht besonders stabil“, erklärt Michael Pommer, Trainer an der DIY-Academy in Köln. Es lohnt sich, die Nägel schon bei der ersten Montage, spätestens aber vor dem Transport durch Schrauben – am besten spezielle Rückwandschrauben – zu ersetzen.

Beim Umzug selbst gilt es, Schäden zu vermeiden. „Wenn möglich, sollten auch größere Möbel im Ganzen transportiert werden“, rät Pommer. „Werden sie öfter auseinandergebaut, ist der Verschleiß doch recht hoch.“ Die Möbel werden so auseinandergenommen, wie man sie einst zusammengebaut hat – nur in umgekehrter Reihenfolge. Hilfreich ist dabei eine Aufbaubeschreibung, die es allerdings nur für Mitnahmemöbel gibt. Deshalb sollte man vor dem Abbau komplexerer Möbel wie Küchenzeilen oder Schränken Fotos machen, rät Ursula Geismann vom Verband der Deutschen Möbelindustrie. Dann fällt der Aufbau leichter.

Beim Transport müssen die Möbel stabil verpackt und gut gesichert sein. Joachim Henschel, Sachverständiger bei der Handwerkskammer in Berlin, rät, sie am besten in Kartons, mindestens aber in Decken oder Noppenfolie zu hüllen. An den Kanten sollten Schutzkappen angebracht werden. Bei empfindlichen Teilen empfehlen sich zusätzlich Transportleisten unter den Möbeln. Lack- und Glasflächen sollten mit Decken, weichem Papier oder Vlies geschützt werden. Spitze Ecken sollte man besonders gut einpacken.

Am neuen Standort werden die Möbel mit Hilfe einer Wasserwaage so aufgebaut, dass sie wirklich gerade stehen. Schon kleinste Abweichungen führen dazu, dass Türen schief hängen oder nicht richtig schließen. Sollte ein Möbelstück nach dem Umzug nicht stabil stehen, kann man versuchen, lockere Schrauben mit etwas Holzkleber oder einem anderen geeigneten Kleber zu befestigen, sagt Geismann. Oder man setzt zusätzliche Schrauben ein. Heikel sind Tür-Scharniere, die leicht ausreißen. „Hier helfen ein Zwei-Komponenten-Kleber oder ein Polyurethan-, kurz PUR-Kleber“, erklärt Pommer. „Damit werden die Löcher verfüllt, und es kann neu gebohrt werden.“

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