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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Bei Beleuchtung auf sparsame LED setzen

25.08.2018

Berlin Nach dem Aus der Glühbirne vor sechs Jahren endet zum 1. September auch die Produktion der meisten Halogenlampen. Doch inzwischen gibt es gute Alternativen.

Nicht mehr hergestellt werden dürfen Hochvolt-Halogenlampen für normale Netzspannung von 230 Volt. Sie waren als Glühlampenersatz häufig mit klassischem Glaskolben und Schraubsockel E27 bzw. E14 im Handel. Ebenfalls vom Aus betroffen sind auch einige Halogenlampen mit Stecksockel vom Typ G4 oder GY6.35, die rundum Licht abgeben. Das Verbot bedeutet, dass die betroffenen Lampen nicht mehr in den Verkehr gebracht werden dürfen. Existierende Lagerbestände dürfen Händler aber noch abverkaufen.

Niedervolt-Halogenlampen für eine Spannung von 12 Volt dürfen nur dann noch produziert werden, wenn sie mindestens die Effizienzklasse B aufweisen. Auch klare Halogenlampen mit den Sockeln R7s und G9 bleiben in der Effizienzklasse C weiter im Handel, weil es dafür noch keinen Ersatz gibt. Weiterhin erhältlich sind außerdem die 230-Volt-Halogen-Stäbe.

Das bedeutet jetzt aber nicht, dass die betroffenen Lampen sofort ausgewechselt werden müssen. „Zuhause kann ich tun und lassen, was ich will“, sagt Martin Brandis von der Energieberatung des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen. Doch es empfiehlt sich, auf energieeffiziente Modelle umzusteigen.

LED-Lampen mit der Filament-Technik sind in ihrer Form der klassischen Glühbirne täuschend ähnlich und mit den Sockeln E14 und E27 erhältlich. Sie strahlen warmweiß mit einer Farbtemperatur von 2700 Kelvin, leuchten aber auf der Basis moderner Technik: Statt Glühdrähten kommen in ihrem Inneren winzig kleine LED-Chips zum Einsatz. Es gibt sie auch in dimmbaren Versionen und sogar in matter Optik.

Statt der Wattzahl ist für LED und Energiesparlampe die Einheit Lumen (lm) wichtig. Als Faustregel gilt: Etwas mehr als zehn Lumen entsprechen einem Watt. Will man eine 40-Watt-Glühbirne ersetzen, wählt man ein Energiesparmodell mit 470 Lumen. Circa 800 Lumen stehen für eine 60-Watt-Glühlampe, bei 100 Watt sind es 1400 Lumen. Daneben ist die Farbtemperatur in Kelvin wichtig. Eine warmweiße Lichtquelle hat 2700 bis 3000 Kelvin, neutral- oder tageslichtweißes Licht hat eine höhere Zahl.

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