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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Aufhübschen für Interessenten

04.08.2018

Berlin /Wiesbaden Vollgestellte Räume und zu viele persönliche Gegenstände können eher abschreckend als einladend wirken. „Es ist ratsam, vor dem ersten Besichtigungstermin alle unnötigen Sachen aus dem Weg zu räumen“, sagt Eva Neumann von Haus & Grund. „Je neutraler das Haus präsentiert wird, desto leichter fällt es den Interessenten, es sich nach dem eigenen Geschmack eingerichtet vorzustellen.“

Es kann sich auszahlen, das Haus optisch aufzuwerten. Frische Farben, moderne Gardinen, Pflanzen, vielleicht sogar neue Küchenfronten wirken Wunder. „Damit lassen sich viele ältere Häuser schneller und zu einem besseren Preis verkaufen“, weiß Sun Jensch, Geschäftsführerin des Immobilienverbandes Deutschland.

Viel Geld im Vorfeld zu investieren, in der Hoffnung, den Verkaufspreis damit zu erhöhen, kann allerdings auch nach hinten losgehen. „Klar ist es schön, ein frisch saniertes Bad zu präsentieren“, sagt Neumann. „Aber wenn der Kaufinteressent hellblaue Fliesen den hellgrünen vorgezogen oder statt einer Wanne lieber eine Dusche hätte, geht die ganze Rechnung nicht auf.“

Um herauszufinden, wo sich etwas verändern lässt, sollte der Verkäufer versuchen, das Gebäude mit einer gewissen Distanz zu betrachten. „Das ist nicht einfach, aber man muss sich klarmachen, dass das Haus nun ein Verkaufsobjekt ist, das mit anderen Immobilien auf dem Markt konkurriert“, erklärt Christina Wellhausen von der Deutschen Gesellschaft für Home Staging und Redesign. Home Stager beraten Hausverkäufer bei der Präsentation ihrer Immobilie.

Wer den neutralen Blick von außen sucht, kann Freunde und Bekannte bitten, das Haus aus der Besucherperspektive zu begehen. „Überquellende Mülltonnen vor dem Hauseingang, Blumenkübel mit vertrockneten Pflanzen, der Gartenschlauch quer über dem Weg oder defekte Gehwegplatten machen keinen guten Eindruck“, zählt Neumann auf. Ebenso wie Staub, Schmutz und Spinnweben in Kellern und Abstellräumen oder ungeputzte Fenster in den Innenräumen.

Zur optimalen Verkaufsvorbereitung gehört für Besitzer auch, wichtige Unterlagen über den technischen Zustand zusammenzustellen. Dazu zählen Angaben zur Höhe der Energiekosten, Pläne und Grundrisse der Immobilie, Wartungsverträge und Rechnungen über Sanierungsmaßnahmen.

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