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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Klimageräte: So kommt Abkühlung ins Haus

08.08.2020

Bietigheim-Bissingen Im Handel finden sich verschiedene Optionen. Was taugt für wen?  

Welche Arten vonKlimageräten gibt es?

Klimageräte lassen sich in zwei (Bau-)Arten unterteilen:  Split-Geräte bestehen aus zwei Teilen – eines ist fest im Raum installiert und durch Leitungen für das Kühlmittel mit dem Teil im Außenbereich verbunden. Der Vorteil: Der oft laute Kompressor steht draußen, wodurch das Gesamtsystem im Betrieb wesentlich leiser in der Wohnung ist als Monoblockgeräte. Daher rät der TÜV Rheinland im Schlaf- und Wohnzimmer zu dieser Variante. Monoblock-Geräte kann man hingegen überall hinstellen. Sie sind allerdings lauter als Split-Geräte und weniger wirkungsvoll. Zudem muss die warme Abluft mit einem Schlauch durch ein gekipptes Fenster abgeleitet werden. Das hat zwei Nachteile: Warme Luft kommt von außen in den Wohnraum, wodurch wiederum der Energieverbrauch der Anlage steigt, so der TÜV.

Welche Möglichkeitenhaben Hauseigentümer?

Nachträglich können sie ein Splitgerät fest verbauen oder einen Monoblock flexibel aufstellen. Echte Klimaanlagen für das ganze Haus, wie man sie aus gewerblichen Gebäuden kennt, lassen sich zwar im Privathaus auch einbauen oder nachrüsten. Das sei aber sehr kostenaufwendig und daher nicht üblich, erklärt Günther Mertz vom Fachverband Gebäude-Klima. Auch Lüftungsanlagen, die in vielen Neubauten zu finden sind, ließen sich nur schwer um eine Klimafunktion erweitern, wenn die Leitungen nicht auf den für die Klimaanlage nötigen größeren Luftaustausch ausgelegt seien, so Mertz.

Welche Geräte könnenMieter installieren?

Ein Split-Gerät können Mieter nur mit Zustimmung des Vermieters einbauen lassen. Denn der dafür erforderliche Wanddurchbruch stellt eine bauliche Veränderung dar, erläutert der Fachverband Gebäude-Klima. Die praktikable Alternative für Mieter seien Monoblock-Geräte. Sie lassen sich überall dort hinstellen, wo gerade etwas Abkühlung gewünscht wird.

Was dürfen Wohnungseigentümer tun?

Die Installation von Splitgeräten erfordert die Zustimmung der Miteigentümer. Welche Art der Zustimmung nötig ist, hängt von der Art der Anlage ab, informiert der Verband Haus & Grund. Ist das Splitgerät für eine Wohnung an der Außenfassade gut sichtbar, müssen alle Miteigentümer zustimmen (LG Frankfurt/Main, Az.: 2/13 S 186/14, 2-13 S 186/14). Hängt es aber so an der Wand, dass nicht alle Miteigentümer es sehen können, genauso wenig wie Dritte von der Straße, braucht es nicht die Zustimmung aller (OLG Düsseldorf, Az.: 3 Wx 197/06).

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