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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Holz oder Stein – wie soll es sein?

02.03.2019

Bonn „Sowohl mit Holz als auch mit Stein lassen sich gute Häuser bauen, die den aktuellen Anforderungen an Wohnqualität und Energieeffizienz entsprechen“, sagt Gabriele Heinrich vom Verband Wohnen im Eigentum. Trotzdem gibt es Argumente, die im individuellen Fall für die eine oder die andere Bauweise sprechen.

  Das STeinhaus

Die weitaus größte Zahl von Bauherren entscheidet sich in Deutschland für ein Haus aus Mauerwerk. Ronald Rast, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM), spricht von über 74 Prozent der 2017 fertiggestellten Einfamilienhäuser. Steinhäuser seien bei gleicher Qualität etwas günstiger als Holzbauten. Und außerdem sei diese Bauweise widerstandsfähiger bei Wetterphänomenen wie Hochwasser.

Die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) können Steinhäuser auf jeden Fall erfüllen. Die Steine nehmen tagsüber die Wärme der Sonne auf, speichern sie und geben sie nachts an den Raum ab. „Dieser Effekt sorgt für eine Senkung des jährlichen Energiebedarfs um bis zu zehn Prozent“, so Rast. Massivhaus-Produzenten nehmen für sich in Anspruch, gesunde und behagliche Häuser zu bauen. „Die vier Mauersteinarten Kalksandstein, Leichtbeton, Porenbeton und Ziegel setzten keine Gase, Stäube oder Fasern frei“, ergänzt Rast.

  Das Holzhaus

Holzhäuser werden nicht nur im skandinavischen Stil oder als Blockhaus erbaut, sondern in vielfältigen Varianten. „Auf den ersten Blick ist oft gar nicht zu erkennen, ob es sich um ein Holzhaus handelt“, sagt Oliver Mertens vom Deutschen Massivholz- und Blockhausverband (DMBV). Holz wird als behaglich, wohltuend und heimelig beschrieben. Ein wesentlicher Vorteil von Holzhäusern ist ihre Nachhaltigkeit. Holz speichert im Wachstum Kohlendioxid aus der Atmosphäre und bindet es dauerhaft.

In puncto Energieeffizienz erfüllt das Holzhaus alle gesetzlichen Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV). „Vollholz erreicht gute Dämmwerte allein durch den Wandaufbau. Teilweise kann auf zusätzliche Dämmung verzichtet werden“, erläutert Mertens. „Und zweischalige Wände mit einer Kerndämmung schaffen sogar so hohe Dämmwerte, dass sie die Anforderungen der EnEV übertreffen.“ Ein weiteres Argument: „In Vollholzhäusern strahlt die Wand keine Kälte ab. Daher wird ein angenehmes Raumklima erzeugt.“


     www.www.wohnen-im-eigentum.de, www.dgfm.de,www.blockhausverband.de, www.fertigbau.de 
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