Bonn/München - Wer zwangsläufig viel Zeit zuhause verbringt, mag die eigenen vier Wände manchmal einfach nicht mehr sehen. Ein paar Tricks können zu einem neuen Blickwinkel verhelfen: Ausmisten: „Pro zwei Quadratmeter von einem Teil trennen. Das kann eine Vase oder ein Möbelstück sein“, sagt Wohnexpertin Ursula Geismann. Das schaffe Platz – auch für neue Gestaltungsmöglichkeiten. Austauschen: Kleine Veränderungen können eine große Wirkung zeigen – etwa frische Blumen auf dem Tisch. Hingucker müssen nicht groß sein. Auffallen können neue Kissenbezüge – eventuell farbliche abgestimmt mit Kerzen und einer Schale. Umräumen: „Sie können mit dem anfangen, was sie bereits haben und beispielsweise Möbel umstellen“, sagt Geismann. Den Teppich anders legen, den Esstisch längs statt quer stellen oder ihn in einer neuen Ecke platzieren. Wenn es der Grundriss erlaubt, kann der Tisch sogar in einen anderen Raum umziehen. Dann wird das Wohnzimmer zum Esszimmer, sagt Geismann – und schon wirkt das Zuhause ganz anders. Aufhängen: Eine effektvolle Wandgestaltung kann mit dem Auf- oder Umhängen von Bildern beginnen. Einrichtungsberaterin Doris Thomalla rät zu einem großen Bild, das tendenziell Ruhe in den Raum bringt und den Blick auf sich zieht. Unruhiger wirken vielen kleine, eng hängende Motive. Anstreichen: Durchaus lohnen kann sich der Griff zu Pinsel und Farbe oder Kleister und Tapete. Wer farbliche Akzente setzen möchte , sollte darauf achten, dass die Wandfarbe oder Tapete zu Sofa, Fußboden und Sessel passt. Grob gilt die Regel: Die Hauptfarbe sollte zu fünfzig Prozent im Raum auftauchen, drei Akzentfarben jeweils zu zehn Prozent und Nebenfarben zu zwanzig Prozent, erklärt Thomalla. Hellere Farben weiten Räume, während dunklere Farben die Wände eher zusammenrücken lassen.
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