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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

DÄMMUNG: Niedrige Kosten, besseres Klima

03.08.2021

Im Winter zu kalt, im Sommer zu heiß – so einigen Altbaubesitzern wird das bekannt vorkommen. In den kalten Monaten läuft die Heizung auf Hochtouren, im Sommer ziehen Stromfresser wie mobile Klimageräte ein. Damit verschwenden sie nicht nur unnötig Geld, sondern schaden auch noch der Umwelt. Deswegen sollten Hausbesitzer die Ärmel hochkrempeln und die schlechte Dämmung ihrer Gebäude schleunigst Geschichte werden lassen.

Warum wird gedämmt?

Eine Dämmung schützt das Haus im Winter vor Kälte und im Sommer vor Hitze. Dadurch steigt natürlich in beiden Jahreszeiten der Wohnkomfort. Aber das ist nicht der Hauptgrund, weshalb sich eine hochwertige Dämmung lohnt. Denn wer mit ihr Wärmeenergie einspart, der senkt natürlich auch die Heizkosten beziehungsweise den Energieverbrauch – ein positiver Klima-Aspekt. Zudem sinkt die Gefahr, dass sich Feuchtigkeit an den Wänden niederschlägt, und damit auch das Risiko, dass sich dort Schimmel bildet.

Womit wird gedämmt?

Dafür kommen unterschiedliche Materialien zum Einsatz, unter anderem die derzeit sehr gefragten organischen und nachwachsenden Dämmstoffe wie Holzwolle, Holzfaser, Kork, Stroh, Zellulose, Hanf, Flachs, Kokosfaser, Jute und Schafwolle. Wichtig: Sie müssen für einen besseren Brandschutz oft nachbearbeitet werden.

Dämmstoffe aus mineralischen Materialien wie beispielsweise Sand, Kalk oder Stein punkten gleich dreifach – und zwar mit einem guten Wärmeschutz, einem natürlichen Brandschutz sowie einer hervorragenden Feuchtigkeitsregulierung. Genutzt werden unter anderem Steinwolle, Glaswolle, Perlit (vulkanisches Gestein), Blähton sowie Mineralschaum.

Zudem stehen Bauherren und Sanierern auch noch synthetische Dämmstoffe zur Verfügung – beispielsweise Polystyrol (Styropor) sowie Hartschaumplatten in verschiedenen Varianten. Durch die Produktion auf Erdölbasis stehen diese Stoffe in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit allerdings hinter den organischen sowie mineralischen Dämmstoffen zurück.

Wie wird gedämmt?

So unterschiedlich wie die Materialien ist auch die Form der Dämmstoffe. Neben den klassischen Matten und Platten kommen heutzutage auch solche in Granulat- und Flockenform zum Einsatz: Mithilfe einer Einblasmaschine werden Hohlräume komplett mit dem gewählten Dämmstoff verfüllt. Dafür sind nur kleine Öffnungen erforderlich, die nach der Prozedur sofort wieder verschlossen werden. Mit dieser Methode lassen sich beispielsweise Dachboden und Fassade binnen kürzester Zeit dämmen.

Wichtig ist in jedem Fall, sich einen Fachbetrieb an die Seite zu holen. Die Experten analysieren die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort und können Hausbesitzern eine individuelle Empfehlung geben und die Dämmung fachgerecht durchführen. Dabei achten sie natürlich auch auf die Einhaltung aller Standards rund um die Energieeinsparverordnung (EnEV).

Was wird gefördert?

Wer sein Dach oder die Hausfassade dämmen möchte, kann auf staatliche Unterstützung hoffen. Neben dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zuständig. Hauseigentümer haben dabei die Wahl zwischen einem Zuschuss und einem sogenannten Förderkredit. Zudem lohnt sich ein Blick auf mögliche regionale Förderungen.

Beispiel Oldenburg

So bietet zum Beispiel in Oldenburg das städtische Förderprogramm zur energetischen Altbausanierung Barzuschüsse bei der Finanzierung der Wärmedämmung von Außenwänden, Dächern, Keller- und obersten Geschossdecken und dem Austausch von Fenstern sowie Außentüren an. Sich schlau zu machen, lohnt also.

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