Dessau-Roßlau/Frankfurt/Berlin - Neben dem normalen Wochenputz lohnt es sich gerade zum Winterende, mal das Große und Ganze anzugehen – den Frühjahrsputz. So kann er gelingen:
Warum macht manFrühjahrsputz ?
Im Winter hält man sich mehr zu Hause auf, heizt, befeuert vielleicht sogar einen Ofen und lüftet weniger – dadurch bildet sich auch mehr Staub. Darin können sich auch schädliche Stoffe, Pilze und Bakterien ablagern. In üblichen Konzentrationen stellt er für gesunde Menschen und die Immunabwehr auch kein Problem dar, sagt Heinz-Jörn Moriske vom Umweltbundesamt. Trotzdem kann es einfach gut tun, die Wohnung gründlich vom Staub und Wintermuff zu befreien.
Was wird geputzt ?
„Beim Frühjahrsputz geht es vor allem um die Stellen, die man sonst nicht so regelmäßig säubert“, erklärt Bernd Glassl vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel. Also beispielsweise auf und in den Schränken, auch der Kühlschrank von innen. Das Fensterputzen gehört dazu, Gardinen werden gewaschen. Und Möbelstücke, die sich bewegen lassen, sollte man abrücken, um mal darunter und dahinter sauber zu machen, rät Glassl.
Wie wird geputzt ?
„Vor dem Putzen empfiehlt es sich Dinge, die nicht mehr gebraucht werden, aus dem Weg zu räumen oder sogar zu entsorgen“, sagt Glassl. Dann wird von oben nach unten geputzt: „Erst wischt man den Schrank oben ab, dann macht man den Boden sauber. Beim Wischen oder Staubsaugen des Bodens gilt: Hinten im Zimmer beginnen und zur Tür vorarbeiten.“
Wie viel Zeit sollteman einplanen ?
Nicht alles an einem Tag erledigen zu wollen, rät Glassl. Wer sich nur einen Raum vornehme, könne den Erfolg schneller sehen. Eine andere Methode ist es, zum Beispiel zuerst alle Fenster der Wohnung zu putzen.
Wie motiviert man sich ?
Putzmuffeln rät Glassl, den Hausputz zur Freizeitbeschäftigung für die ganze Familie zu machen. Nach dem Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Aufräumcoach Rita Schilke vergleicht Putzen mit Sport: „Zuerst muss man sich dazu zwingen. Aber wenn es erledigt ist, fühlt man sich besser.“
