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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Sommer: So bleibt’s drinnen angenehm

16.07.2022

Düsseldorf An heißen Tagen ist es im Freien oft angenehmer als im Haus: Denn dort geht ein leichtes Lüftchen, während im Haus die Luft steht. Aber es gibt Wege, die Innenräume kühl zu halten oder wieder abzukühlen – und das ganz ohne stromfressende Klimageräte:  

Nachts möglichst lange querlüften

Insbesondere wenn mehrere Hitzetage aufeinanderfolgen, sollte man nachts ausgiebig querlüften. In Einfamilien­häusern ist die Vertikallüftung ideal: Warme Luft entweicht aus den Dach­fens­tern, über Keller- oder Erdgeschoss­fenster strömt kühle Luft nach. Das Lüften kühlt die schweren Bauteile im Haus, so dass sie sich am folgenden Tag nicht zu sehr aufheizen und damit auch nicht die Wohnung erwärmen, erklärt Christian Handwerk von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.  

Tagsüber Fenster geschlossen halten

Steigt die Raumtemperatur, mag es verlockend sein, die Fenster zu öffnen und Durchzug zu erzeugen. „Der kühlt zwar den Menschen, weil der Schweiß verdunstet“, sagt Handwerk. „Aber das Zimmer wird aufgeheizt.“ Die heiße Luft von draußen erwärme alles im Raum. Deshalb: „So schwer es auch fällt, am besten ist es, an heißen Tagen alle Fenster tagsüber geschlossen zu halten.“ Die Verbraucherzentrale NRW rät, tagsüber die Fenster allenfalls selten und kurz zu öffnen, um sauerstoffhaltige Luft hineinzulassen. Steigt einem die stehende Luft zu sehr zu Kopf, empfiehlt die Verbraucherzentrale Ventilatoren. Von Klimageräten rät sie ab, weil sie nicht nur mehrere Hundert Euro teuer sind und mehr Strom verbrauchen als Ventilatoren, sie kühlten oft auch weniger als erwartet.  

Fenster abdunkeln

Die Räume werden auch bei geschlossenen Fenstern erhitzt, wenn die Sonnenstrahlen ungehindert eindringen. Daher lautet einer der wichtigsten Tipps: Fenster abdunkeln. „Außenliegender Sonnenschutz wie Rollläden ist der beste Schutz vor Hitze“, sagt Andreas Köhler vom Bauherren-Schutzbund. Er rät sogar dazu, sie tagsüber vollständig zu schließen. Wer keine Rollläden oder Außenrollos hat, kann seine Fenster mit Innenrollos verdunkeln. „Am besten sind Rollos mit reflektierenden Oberflächen, zum Beispiel Alu-Lamellen“, sagt Christian Handwerk. Er rät auch zu Sonnenschutzfolien, die auf der Außenseite direkt auf die Fensterscheiben geklebt werden. „Die sind lichtdurchlässig und können auch im Winter dranbleiben“, so Handwerk. Allerdings verdunkeln sie den Raum dann.  

Wärmequellen ausschalten

Das spart nicht nur Energie, sondern ist auch ein guter Schutz gegen Hitze: das Umstellen der Heizung auf Sommerbetrieb. „Im Normalbetrieb wird heißes Wasser durch die Heizungsrohre gepumpt, selbst wenn die Thermostate der Heizkörper ausgeschaltet sind“, erklärt Christian Handwerk. Im Sommerbetrieb wird die Heizkörperversorgung abgeschaltet, die Rohre bleiben kalt. Ebenso sollten Elektrogeräte wie Fernseher, Computer und Co. nach der Nutzung vollständig abgeschaltet werden. Der größte Abstrahler allerdings – der Kühlschrank – wird gerade bei Hitze gebraucht. Verzichten sollte man an heißen Tagen auf Gerichte aus dem Backofen. Wer das nicht kann, sollte in den kühlen Morgen- oder Abendstunden backen.  

Teppich entfernen

Bewohner südlicher Länder machen es vor: Ihre Böden bestehen aus kühlen Fliesen oder angenehmen Holzbelägen. Christian Handwerk rät: Im Sommer die Teppiche einrollen und einlagern. Denn sie wirken wie Dämmmaterial. Wird gelüftet, erreicht die kühle Luft den Boden nicht.  

Pflanzen aufstellen

Abkühlung können auch Zimmerpflanzen in den Raum bringen. „Vor allem Blätter mit großer Oberfläche geben kühlende Feuchtigkeit an die Umgebung ab“, erklärt Jürgen Herrmannsdörfer vom Fachverband Raumbegrünung und Hydrokultur. „Das Einblatt etwa ist ein Hochleistungsverdunster, auch Nestfarn und Zyperngras eignen sich.“

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