• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Wartungsverträge: Auf Nummer sicher gehen

26.09.2020

Düsseldorf Wenn ausgerechnet an Heiligabend die Heizung kalt bleibt oder plötzlich alle Leitungen tot sind, während der Festtagsbraten im Ofen brutzelt, dann stehen Unannehmlichkeiten und erhebliche Reparaturkosten an. Handwerksbetriebe werben deshalb für den Abschluss von Wartungsverträgen, um das Risiko für Störungen und plötzliche Ausfälle der Haustechnik wirkungsvoll zu reduzieren. Allerdings gibt es beim Abschluss dieser Verträge einiges zu beachten.  

Heizung

Die regelmäßige Wartung von Heizungsanlagen ist wohl am weitesten verbreitet. Nach einer Einschätzung der Verbraucherzentralen können jährliche Inspektionen die Lebensdauer einer Heizungsanlage tatsächlich verlängern. Zudem verbreitet eine gut gewartete Heizungsanlage weniger Emissionen und verbrennt effizienter, was wiederum die Betriebskosten senken kann.  Der Zeitpunkt: Kurz vor Beginn der Heizsaison ist der richtige Zeitpunkt für die Wartung der Heizungsanlage, sagt Udo Wirges vom Zentralverband Sanitär-Heizung-Klima. Im Blick haben die Experten dabei besonders die Ölheizungen. „Aufgrund des Betriebsstoffs Öl verschmutzen sie stärker als Gasheizungen.“ Allerdings sollten auch die möglichst einmal jährlich gewartet werden, um ihre Funktionsfähigkeit sicherzustellen. Bei Gas-Brennwertthermen müssen zudem Ablagerungen im Brenner entfernt werden.  Die Wartung: Sie beginnt mit einer gründlichen Reinigung und Pflege der Anlage sowie der Kontrolle der Verschleißteile. Schließlich wird die Heizung neu eingestellt und durch Messungen gewährleistet, dass alle Werte optimal sind. „Damit ist man auch bestens für die Inspektion durch den Schornsteinfeger gerüstet“, sagt Wirges.  Der Vertrag: Der Umfang eines Heizungswartungsvertrages kann individuell gestaltet werden, erklärt Wirges. „Er kann nur den Brenner betreffen, aber auch den Heizkessel sowie die Leitungen und den Tank einschließen.“ Bei neuen Anlagen kann der Nachweis eines Wartungsvertrages sogar die Herstellergarantie verlängern.

Elektrische Anlagen

Regelmäßig können auch die elektrischen Anlagen in Gebäuden überprüft werden. In gewerblich genutzten Immobilien ist das aus Gründen der Arbeitssicherheit sogar gesetzlich vorgeschrieben. Die Wartung von elektrischen Systemen ist ein Fall für Profis, stellt Alexander Neuhäuser vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke klar. „Nur ausgebildete Fachkräfte können die Messwerte zuverlässig ermitteln und interpretieren.“ Ein Elektronik-Check kostet im Schnitt rund 200 Euro für ein Einfamilienhaus.  Der Zeitpunkt: In welchem Turnus er durchgeführt wird, hängt vom Alter und Zustand der Immobilie ab.  Die Wartung: Ausgebildete Elektriker kontrollieren, ob der Sicherungskasten, die Stromkreise, Steckdosen und Schalter korrekt funktionieren und sich in einem ordnungsgemäßen Zustand befinden. Ein besonderes Augenmerk gilt den Messungen, in deren Rahmen zum Beispiel überprüft wird, ob der Fehlerstrom-Schutzschalter im Sicherungskasten einwandfrei funktioniert.  Erstattung: Die Kosten kann man sich mitunter von der Gebäude- und Hausratversicherung zurückholen. „Manche Anbieter gewährleisten Prämiennachlässe für die regelmäßige Wartung der Gebäudeelektrik“, so Neuhäuser.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.