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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Eigenheim: Jeder Anbau ist ein Unikat

10.03.2020
Frage:  Mit welchen Vorstellungen kommen Ihre Kunden normalerweise zu Ihnen, wenn sie einen Anbau planen?

EIKE GILLHAUS: Die Vorstellungen und Wünsche der Kunden sind völlig unterschiedlich. Die einen wünschen einen Anbau, welcher sich in das Gesamtbild des Hauses anpasst. Und die anderen wünschen genau das Gegenteil und haben einen modernen und eventuell farblich abgesetzten Anbau vor dem inneren Auge.

Frage: Was liegt bei Ihren Kunden als Anbau besonders im Trend, wofür nutzen sie den zusätzlichen Platz?

EIKE GILLHAUS: Nach meiner Einschätzung werden die Dachausbauten etwas mehr bevorzugt, da der bauliche Aufwand deutlich geringer und gegebenenfalls auch nicht so kostenintensiv ist. Reicht der Platz unter dem Dach oder der Raumgewinn durch den Einbau einer Dachgaube nicht aus, bleibt fast nur noch der Weg des Anbaus. Hier sind es oft die Wohn- und Esszimmererweiterungen, um große helle Räume sowie auch ein angenehmes Wohlfühlklima zu schaffen.

Frage: Wer bereits ein freistehendes Haus besitzt, präferiert oftmals den Anbau. Welche Tipps haben Sie für Kunden, die ihr Haus erweitern möchten?

EIKE GILLHAUS: Einen generellen Tipp abzugeben, ist schwer. Es kommt immer auf die Gebäudeform und natürlich das Grundstück an. Die traufseitigen Anbauten erleichtern uns oftmals die etwas großzügigeren Wanddurchbrüche, da nicht der gesamte Giebel über ihm lastet. Oftmals erstrecken sich die Grundstücksreserven bei Giebelständigen Gebäuden, also mit dem Giebel zur Straße, jedoch nach hinten heraus. Aber auch hier lassen sich schöne Lösungen finden.

Frage: Die Möglichkeiten sind bei einem Anbau vielfältig. Was lässt sich umsetzen, wenn das Haus zu klein ist, aber das Grundstück noch Reserven bietet?

EIKE GILLHAUS: Getreu dem Motto „Bauen kann man alles“ gibt es wirklich etliche Anbauvarianten. Vom traufseitigen Anbau, welcher sich auf zwei Etagen bis in das darüber liegende Dachgeschoss erstreckt, bis hin zu dem kleinen giebelseitigen Anbau, welcher noch mit einer Dachterrasse mit Zugang vom Dachgeschoss versehen wird, scheint die Vorstellungskraft fast grenzenlos.

Frage: Wo liegen die Vor- und Nachteile bei einem Anbau ans bestehende Haus?

EIKE GILLHAUS: Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Sie bauen auf Ihrem eigenen Grundstück und müssen trotz des benötigten Wohnraumes Ihr Eigenheim nicht verlassen. Auch die Werterhaltung beziehungsweise Wertsteigerung Ihres Hauses durch den Anbau und gegebenenfalls der angrenzenden Modernisierung ist nicht zu vergessen. Es lohnt sich, heute in Gebäude zu investieren. Es ist jedoch nicht alles möglich: Manchmal muss über Kompromisse gesprochen werden.

Frage: Empfehlen Sie Hausbesitzern, die Planung und die Durchführung einer Fachfirma zu überlassen?

EIKE GILLHAUS: Die Empfehlung geht klar zu der Ausführung vom Fachmann mit geschultem Personal. Aufgrund der Komplexität des heutigen Bauniveaus in Bezug auf Statik oder auch der Bauphysik mit all seinen Details, haben wir uns auf die Ausführung aus einer Hand spezialisiert. Wir merken immer wieder, dass die Ausführung mit nur einem Ansprechpartner Fehler vermeidet und anständige Ergebnisse produziert.

Frage: Was kostet ein Anbau an ein Einfamilienhaus in der Regel?

EIKE GILLHAUS: Die Kosten für einen Anbau belaufen sich natürlich je nach Bauweise und Hochwertigkeit der ausgewählten Materialien auf unterschiedliche Investitionshöhen. Einen klassischen erdgeschossigen Anbau kann man, unter Berücksichtigung der Arbeiten am Bestand, jedoch mit groben 2500 bis 3500 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche schätzen.

Frage: Von welchen Dingen hängen die Kosten für den Anbau in der Praxis ab?

EIKE GILLHAUS: Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Generell hängt es natürlich von der Größe und der Bauart ab. Jeder Anbau ist ein Unikat. Wir beraten natürlich gern!


     www.einer-alles-sauber.de 
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