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Elektrogeräte Stromfresser ausfindig machen

Steffi Urban

Wer seinen Stromverbrauch senken möchte, kann sich zum Beispiel direkt in Oldenburg an verschiedene Experten wenden.

„Strom-Check“ der Stadt Oldenburg

Beim kostenlosen „Strom-Check“ für Oldenburger Bürger ermitteln Experten anhand von Abrechnungen das Einsparpotenzial. Ist der Verbrauch hoch, werden Stromfresser ausfindig gemacht. Die Beratung kann telefonisch sowie grundsätzlich auch vor Ort erfolgen. Letzteres ist aktuell allerdings aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich. Aber Interessierte können sich für einen Termin registrieren – per E-Mail unter energie@stadt-oldenburg.de. Ansprechpartner ist Udo Bonn. Jeder, der den Check durchführt, bekommt zudem eine Broschüre mit 80 Stromsparstipps.

Energieberatung der Verbraucherzentrale Oldenburg

Die Verbraucherzentrale Oldenburg bietet verschiedene Möglichkeiten zur Energieberatung an. Dazu gehört etwa der kostenlose „Basis-Check“, der sich insbesondere an Mieter richtet. Dieser beinhaltet nicht nur die Beratung in Sachen richtiges Heizen und Lüften. Es wird auch eine Bestandsaufnahme der Stromgeräte vorgenommen und der Verbrauch beurteilt. Innerhalb von vier Wochen gibt es dann einen Kurzbericht mit Handlungsempfehlungen. Weitere Angebote sind zum Beispiel die „Energieeinsparberatung“ (bis zu 45 Minuten sowie für einkommensschwache Haushalte kostenfrei) sowie der Detail-Check (Kosten 30 Euro, gratis für einkommensschwache Haushalte).

„Stromspar-Check Plus“ der Caritas

Speziell für Menschen mit geringem Einkommen wie Bezieher von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe und Wohngeld gibt es das bundesweite Projekt der Caritas, den „Stromspar-Check Plus“. Auch in Oldenburg schwärmen die Stromsparhelfer auf Anfrage aus und kommen vorbei. In den jeweiligen Haushalten wird geschaut, wo zu viel Strom verbraucht wird und wie das Nutzungsverhalten aussieht. Darauf aufbauend wird ein individueller Stromsparplan ausgearbeitet. Die Beratung ist kostenlos. Bei Bedarf gibt es sogar kostenlos neue Energiespargeräte wie schaltbare Steckerleisten und Energiesparlampen. Auch Kühlgeräte können getauscht werden. Das Projekt ist eine Gemeinschaftsaktion vom Deutschen Caritasverband und den deutschen Klimaschutzagenturen. Sie wird unter anderem von der Stadt Oldenburg gefördert.

Auch in Zeiten der Corona-Pandemie sind die Oldenburger Stromsparhelfer wie Michael Kühne unterwegs – „jetzt natürlich unter Einhaltung der Hygienevorschriften mit Maske. Diese müssen auch die Kunden bei unserem Besuch tragen“, so Kühne. Das Interesse an dem Angebot ist weiter groß. „Die geschulten Energieexperten haben derzeit keinen Leerlauf im Terminkalender.“

Wer Interesse an einem „Stromspar-Check Plus“ hat, kann sich unter der Rufnummer 04 41/9 25 45 20 melden oder Kontakt per E-Mail an stromsparcheck@caritas-ol.de aufnehmen.

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