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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Expertentipp: Viel Licht für wenig Strom

18.02.2020
Wie wichtig ist eine gute Lichtplanung?

Torsten Wedler: Angesichts der Tatsache, dass wir – selbst mit den Leuchtmitteln für den privaten Bereich – gegenüber früher eine Vielzahl von Möglichkeiten an die Hand bekommen haben, das künstliche Licht zu verändern, ist eine professionelle Lichtberatung in hohem Maße sinnvoll. Konnten wir in Zeiten von Glüh- und Halogenlampe allenfalls die Wattzahl wählen, so sprechen wir heute auch über Farbtemperaturen und Farbwiedergabeindex. Niemand kann erwarten, dass man als privater Anwender über solche Parameter Bescheid weiß. Und das ist natürlich schade, weil uns so tolle und dennoch bezahlbare Lichtlösungen entgehen.

Worauf sollten Heimwerker achten, wenn sie eine stromeffiziente Lösung suchen?

Torsten Wedler:Dass der Markt inzwischen fast ausnahmslos LED zur Verfügung stellt, reduziert die Gefahr des unnötigen Stromverbrauchs auf ein Minimum. Auch Themen wie Steuerung über Bewegungsmelder oder Tageslichtsensor treten angesichts der ohnehin geringen Stromverbräuche inzwischen etwas in den Hintergrund und werden abgelöst durch Fragen nach der Dimmbarkeit und dem Weißton des Lichts.

Welche Vorteile bieten
LED-Lampen
?

Torsten Wedler: Zweifellos stellt die LED einen enormen Fortschritt unter energetischen Aspekten dar. Bei meist besserem Licht verbrauchen wir heute nur noch den acht- bis zehnfachen Teil an Energie. Auch die Aussage, LED-Licht wäre kalt, entbehrt inzwischen jeder Grundlage. Die spektrale Zusammensetzung des Lichts ist in vielen Fällen oft sogar besser als die anderer Leuchtmittel. Darüber hinaus enthält es keinerlei Infrarotanteil, unter der Stehleuchte wird es also nicht mehr warm, Ölbilder bekommen keine Risse mehr durch das warme Licht.

Das eigene Zuhause wird immer mehr zum Smart Home. Ist es sinnvoll, auf eine smarte Lichtsteuerung von LED-Lampen zu setzen?

Torsten Wedler: Unter energetischen Aspekten würde ich smarte Technologien nicht unbedingt als positiv herausragend bezeichnen. Durch Steuerung über das Smartphone oder andere Regler erweitern wir aber die Einsatzgebiete der LED, wir können per Fingerbewegung völlig unterschiedliche Lichtszenen erzeugen. Gleichzeitig sollten wir uns dabei aber immer vergegenwärtigen, welche Wege unsere Befehle gehen. Manche App-Steuerung funktioniert zum Beispiel nicht, wenn der Router nicht mit dem Internet verbunden ist. Warum brauche ich Internet, wenn ich vom Sessel aus die Deckenleuchte dimmen möchte?

Bei der Außenbeleuchtung ist das Thema Energie sparen auch immer wichtiger. Welche Lösung empfehlen Sie im Außenbereich?

Torsten Wedler: Natürlich müssen die Leuchten wetterfest sein, aber darüber hinaus gleichen sie denen für innen. Aber auch hier sollten wir uns fragen, was wir mit der Außenbeleuchtung bewirken möchten. Die Antwort darauf bestimmt neben der Helligkeit auch die Lichtfarbe und die Breite des Ausstrahlwinkels. Die Auffahrt zur Garage sollte sicherlich anders beleuchtet werden als ein Baum als Grundstücksbegrenzung. In diesem Zusammenhang sei übrigens erwähnt, dass der Einsatz von LED die Beeinflussung von Insekten in der dunklen Zeit erheblich reduziert; die meisten Insekten reagieren auf UV-Licht, und das ist nun mal nicht im LED-Licht enthalten.


     www.schoenes-licht.de 
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