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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Feuer Im Garten: Reizvolles Flammenspiel

22.08.2020

Bad Honnef Offenes Feuer wärmt nicht nur, sondern zaubert auch eine besondere Stimmung herbei. Das Spiel der Flammen ist Romantik pur. Und selbst kleine Feuerquellen schaffen eine behagliche Atmosphäre.

An warmen Sommerabenden werden zu vorgerückter Stunde gern Kerzen und Windlichter angezündet. Auch Fackeln erzeugen einen schönen Schein. Allerdings sollte man beachten, dass sie ein sehr helles, punktförmiges Licht verbreiten, „während der Rest des Gartens im Dunkeln verschwindet“, sagt Yvonne Göckemeyer vom Bund Deutscher Landschaftsarchitekten. Sie meint, dass sich Fackeln deshalb gut als Wegmarkierung eignen.

Soll ein richtiges Feuer lodern, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zunächst einmal gilt es, einen geeigneten Platz auszuwählen:  

Standort

Bei der Auswahl sollte auf die Sicherheit von Mensch, Tier und Natur geachtet werden. „In der Nähe von Bäumen oder sogar darunter wäre ein Feuer fehl am Platz“, betont Göckemeyer. „Funken und Abgase könnten die Baumkronen beschädigen.“ Auch von Sträuchern und anderen Pflanzen sollte man sich fernhalten. Am besten ist ein freier, windgeschützter Platz im Garten mit ausreichend Abstand zu den Häusern, damit der Qualm nicht in die Wohnungen zieht.  

Feuerschalen und Feuerkörbe

Die mobilen Feuerstellen sind die ideale Lösung für Gärten mit wenig Platz. Sie können leicht transportiert und auch leicht verstaut werden. Und es gibt sie aus unterschiedlichsten Materialien, vom rustikalen Gusseisen bis hin zu Designerstücken aus Keramik oder Edelstahl, erklärt Michael Henze vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL). Außerdem sind sie nicht genehmigungspflichtig. Wichtig ist ein feuerfester Untergrund, zum Beispiel mit hitzebeständigen Steinen oder speziellen Funkenplatten. Denn gerade bei Feuerkörben fallen durch die Streben immer wieder Glutpartikel, die Rasen oder Bodenbelag in Mitleidenschaft ziehen oder trockene Bepflanzungen entzünden könnten. Eine Variante ist ein offener Pavillon mit einer festen Feuerstelle in der Mitte.  

Fester Feuerplatz

Für Gärten mit ausreichend Raum bieten sich eigene Feuerplätze an. Diese werden entweder freistehend oder ins Erdreich eingebaut, sind in der Regel gemauert und laden mit fest integrierten Sitzplätze zum Verweilen ein. Wie sie konkret gestaltet werden, hängt vom Gartenstil und dem persönlichen Geschmack ab. Als Beispiele nennt der BGL: Feuerstellen aus Keramik, Ton oder Terrakotta schaffen ein mediterranes Flair; Metalle wie Eisen, Stahl oder Edelstahl – auch in Kombination mit Beton – eignen sich sehr gut für geradlinige Architektur und vertragen sogar Holzkohle. Diese brennt heißer als ein Feuer aus Holzscheiten und kann Naturmaterialien zum Platzen bringen. Wird eine Feuerstelle zusätzlich mit einem Rost ausgestattet, kann sie auch als Grillplatz genutzt werden. Vor Baubeginn sollte man sich allerdings beim örtlichen Bauamt informieren, ob für einen festen Feuerplatz eine Baugenehmigung erforderlich ist. „Das ist bundesweit nicht einheitlich geregelt“, erklärt Henze.  

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Lagerfeuer

Für ein Lagerfeuer braucht man einen windgeschützten Platz mit festem Untergrund. Das Feuerholz wird in der Mitte in einer Grube im Boden aufgeschichtet. „Rund um die Grube sollten in einiger Entfernung Steine verlegt werden, damit sich das Feuer nicht auf dem Boden ausbreiten kann“, sagt Henze. Sie müssen hitzebeständig sein wie Schamott, Sandstein oder Granit. Vorher sollte man sich informieren, ob das Entfachen eines Lagerfeuers auf dem eigenen Grundstück erlaubt ist. Untersagt sein kann es etwa wegen Trockenheit oder beim Verbrennen von Laub, Strauchwerk oder Gartenabfällen.

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