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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Flur: Behaglichkeit und Funktionalität für die Visitenkarte der Wohnung

14.07.2020

Die Zeit der ganz strengen Kontaktbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie ist aktuell vorbei. Endlich können wir zu Hause auch wieder Gäste empfangen. Der Flur gilt dabei quasi als die Visitenkarte, denn über diesen treten die Besucher ein. Der Bereich ist zwar nur eine Art Durchgangsstation, aber eben auch eine besonders funktionelle. Wer also plant, seinen Flur umzugestalten, sollte gut überlegen, wofür er alles genutzt wird.

Sind dort eine Garderobe und ein Schuhschrank ausreichend oder sollen zudem aktuell Mund-Nasen-Schutz und regulär auch Schlüssel und Geldbörse griffbereit liegen. Möchte man vielleicht auch noch eine Sitzbank – mit oder ohne Stauraum –, um sich die Schuhe anzuziehen?

Erschwerend bei der Planung und Einrichtung kommt oft hinzu, dass die Diele klein und eher dunkel ohne Tageslicht ist oder einen schwierigen Schnitt hat – zum Beispiel lang und schmal. All das verkompliziert eine wohnlich-praktische Gestaltung.

Kleiner Flur, große Gestaltungsmöglichkeiten

Die Möbelbauer haben sich auf die Herausforderungen kleiner Räume eingestellt. Es geht laut dem Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) darum, mit Einrichtungsgegenständen optimalen Stauraum und Ordnung auch auf kleinen Grundrissen herzustellen, um zum Beispiel Sachen wie Schuhe und Jacken quasi unsichtbar zu machen. Doch auch Farbe, Licht und strapazierfähige Materialien sowie die Dekoration machen letztlich den Flur wohnlich. Wir geben sieben praktische Gestaltungstipps.

1 Das Chaos verschwinden lassen

Die sogenannten Pocket-Doors (Taschentüren), ursprünglich aus dem Küchenbereich kommend, erobern aktuell alle Wohnbereiche inklusive des Flurs. „Es sind Türen, die in geöffneter Position vollständig in die Seitenwangen des Schrankes geschoben werden und nicht im Wege stehen. Geschlossen sehen die einzelnen Türelemente dann sehr wohnlich und elegant aus“, betonen Möbelexperten.

„Durch den Stauraum haben die Dinge ihren festen Platz und durch das Zuschieben verstecken wir sie“, erläutert Ursula Geismann, Pressesprecherin des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie (VDM) den Trend. Denn auch im Flur gilt: „Ordnung ist das halbe Leben“. So können auch die vielen Jacken und Schuhe im Familienflur aus dem Blickfeld verschwinden.

Ebenfalls bieten sich eingepasste Möbel wie etwa Kommoden für den Raum unter der Treppe oder die Kopfwand eines langen Flures gut als „unauffälliger“ Stauraum an. „Man kann fast jede Nische dafür umfunktionieren. „Die Möbelindustrie bietet genügend Varianten, denn der Zuschnitt auf individuelle Maße ist heute ihr tägliches Brot“, bestätigt Geismann.

2 Schuhe an die Wand

Egal, ob Single-Haushalt oder Familienwohnung: Die vielen Schuhpaare stehen im Flur oft im Weg und können wahre Stolperfallen sein. Neben einem Schuhschrank, den es auch speziell für enge Flure gibt, sind Regale eine ideale Aufbewahrungsmöglichkeit. Diese müssen dabei nicht auf dem Boden stehen, sondern können auch in beliebiger Höhe an der Wand angebracht werden. So fungieren sie sogar als dekorativer Hingucker, insbesondere wenn man ein paar besonders hübsche und modische Exemplare besitzt. Tipp: In einem schlauchartigen Flur sollten auch lange, horizontale Wandboards verwendet werden.

3 Garderobe – das ist der Haken an der Sache

Schnell die Jacke vom Haken oder Bügel nehmen und raus geht es aus dem Haus. Die Garderobe ist beliebt zur Aufbewahrung. Doch sie kann auch schnell überquellen vor Mänteln, Mützen und Regenschirmen. Bei der Auswahl sollten daher immer die benötigte Größe und der vorhandene Platz bedacht werden. Ein Garderobenschrank lässt die Kleidung aus dem Sichtfeld verschwinden. Häufig ist dafür aber nicht genug Platz. Einzelne Haken sind eine Alternative, ergänzt um Ablageflächen auf Regalen. Finden sich im Flur ungenutzte Nischen, können diese auch in die Garderobe integriert werden – zum Beispiel durch ein Schränkchen oder Wandboard für Schals und Mützen. Auch eine kleine Sitzbank zum Schuhe anziehen kann Bestandteil des Garderobenensembles sein. Viele Modelle sind aufklappbar und verfügen so über Stauraum. Tipp: Spiegel lassen kleinere Flure größer erscheinen.

4 Farbe ins Spiel bringen

„Neben der optimalen Ausnutzung des Raumes geht es bei der Neugestaltung des Flures auch um Farbe und Licht. So kann man mit relativ einfachen Mitteln eine komplett andere Atmosphäre herstellen“, heißt es seitens des VDM. Eine frische und helle Farbe vergrößere demnach den Flur optisch – und ganz mutig eine Wandfläche in Rot, Blau oder Grün zu streichen, bringe immer einen überraschenden Akzent und eine fröhliche Grundstimmung hinein. Auch Tapeten geben dem Raum eine individuelle Note – und es lassen sich damit nicht optimale Stellen kaschieren.

Für Eingangsbereiche mit niedrigen Decken eignen sich vertikale Streifen, egal ob mit Wandfarbe oder mittels Tapete erzeugt. Waagerechte Muster lassen kurze Flure optisch länger wirken, betonen aber auch eine schmale, langestreckte Diele positiv.

5 Ins richtige Licht rücken

Eine ausreichende und stimmungsvolle Beleuchtung ist auch im Flur unerlässlich. Diese sollte aber nicht viel Platz insbesondere in kleinen Fluren wegnehmen. Empfehlenswert sind daher zum Beispiel sparsame LED-Beleuchtungsleisten oder Deckenspots. Licht ist laut VDM heute auch bereits in vielen Möbelstücken integriert. So gibt es beim Öffnen innenbeleuchtete Garderobenschränke oder Schubladen. LED-Licht-Meterware wird zudem gern als Hintergrundbeleuchtung von Zierpaneelen, Spiegeln oder anderen Garderobenteilen verwendet. „Solche indirekten Lichtquellen haben immer eine angenehme Helligkeit. Oft kann man die Lichtfarbe variieren, was zu noch mehr Wohlfühlatmosphäre beiträgt“, so die Experten des VDM.

6 Auf dem Boden der Tatsachen

Selbst bei noch so gutem Schuhabtreten vor der Wohnungstür: Bei jedem Hineingehen ins Haus kommt ein Teil des Straßendrecks mit in die Wohnung, insbesondere bei Regen. Daher sollte der Boden im Eingangsbereich leicht zu reinigen und strapazierfähig sein. Dafür eignen sich zum Beispiel Fliesen, Stein und versiegeltes Holz als Material. Immer beliebter werden zudem sogenannte Designböden. Sie gelten als schick, komfortabel und bezahlbar. Beim Kauf sollte darauf geachtet, dass es solche ohne Weichmacher sind. Hier helfen Siegel wie der „Blaue Engel“. Die Bezeichnung Designböden spiegelt derweil die Vielfalt der Muster wider. Damit kann der Stil des Hauses – etwa durch eine Holzbodenoptik – aufgegriffen werden. So wird der Flur rundum zur Visitenkarte des eigenen Zuhauses.

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