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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Insektenschutz: Keine Angst vor offenen Fenstern

01.06.2019

Frankfurt /Main Wer schnelle Hilfe wünscht, kann Gazen aus feinem Kunststoffgewebe passend zuschneiden und mit Hilfe mitgelieferter Klettbänder recht zügig auf dem Fensterrahmen befestigen. „Für einen oder zwei Sommer ist diese Lösung durchaus praktikabel“, meint Frank Lange, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF). „Eine langfristige Haltbarkeit erreicht man allerdings eher mit anderen, höherwertigen Systemen.“

Dazu zählen Spannrahmen mit entsprechenden Netzen, die wie eine zweite Tür oder Scheibe eingesetzt werden. Dabei wirkt ein schwarzes Gewebe unauffälliger als eine hellere Ausführung. Je nach Art der Fassadenöffnung kann der passende Rahmen gewählt werden. Für die Balkon- oder die Terrassentür bieten sich so genannte „Pendelrahmen“ an, die sich nach dem Öffnen wieder selbsttätig schließen. Sie können aber auch mit einem Drehrahmen vor ungebetenem Besuch aus dem Insektenreich geschützt werden. Schieberahmen wiederum bieten sich für Hebeschiebetüren an. Sie lassen sich auf extra montierten Laufschienen bewegen. Vom Innenraum ein- und aushängbare Spannrahmen kommen bei Drehkipp-Fenstern zum Einsatz.

Maßgeschneiderte Spannrahmen sind in den unterschiedlichsten Optiken erhältlich und können so auf Farbe und Form des Fensters abgestimmt werden. Und auch auf die speziellen Bedürfnisse der Bewohner: So kann die Bespannung zusätzlichen Schutz vor Pollenflug bieten (siehe Info-Box) oder besonders stabil sein, um den Krallen von Katzen standzuhalten.

Weitere Alternativen für den Insektenschutz sind laut VFF geklemmte oder geschraubte Insektenschutzrollos für Fenster – auch Dachfenster – und Türen. Sie lassen sich bei Bedarf von innen bedienen. Für Neubauten empfehlen sich in den Rollladenkasten integrierte Insektenschutz-Rollos.

Nicht vergessen werden darf beim Schutz vor Insekten der Kellerschacht: Er sollte mit feinmaschiger Gaze aus trittsicherem Edelstahl mit passendem Aluminiumrahmen versehen werden.

Wohnräume lassen sich weitgehend frei von Pollen halten

Allergiker können zumindest zuhause mit einem Pollenschutz vor Fenstern und Türen vergleichsweise beschwerdefrei durchatmen. Frischluft und Tageslicht gelangen ungehindert in die Wohnung, während die lästigen Pollen draußen abgefangen werden.

Optisch sieht das Pollenschutzgewebe wie der bekannte Insektenschutz aus, doch eine spezielle Beschichtung sorge dafür, dass die Allergene buchstäblich daran hängen bleiben, erklärt Matthias Geist vom Insekten- und Pollenschutzhersteller Neher.

Dauertests hätten die Wirksamkeit bei trotzdem hoher Luftdurchlässigkeit bestätigt: Birken- und Gräserpollen würden zu mehr als 99 Prozent abgefangen. Und selbst besonders feine Brennnesselpollen und aggressive Ambrosiapollen könnten zu mehr als 90 Prozent abgehalten werden. Ähnliche Werte nennt der Hersteller Deflex.

Installiert wird der Pollenschutz genauso wie Insektenschutz. In der einfachsten Variante aus dem Baumarkt wird er mit Klettbändern direkt auf dem Fenster angebracht. Höherwertiger sind maßgeschneiderte Spannrahmen passend zu Fenstertyp und -farbe. Dank stabiler Aluminium-Profile sowie einem reißfesten, wetterbeständigen Gewebe können sie das ganze Jahr hindurch im Fenster bzw. in der Tür bleiben. Denn inzwischen dauert die Pollenflugsaison nicht nur von Frühling bis Herbst, sondern umfasst auch den Winter.

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