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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Datenklau in Küche vermeiden

08.09.2018

Köln /Berlin Vernetzte Haushaltsgeräte können ein Sicherheitsproblem darstellen. Daher sollten Nutzer etwa vor dem Kauf einer smarten Küchenmaschine in den Richtlinien der Hersteller nachlesen, wie diese mit Daten umgehen. Dazu rät der TÜV Rheinland. Das gilt auch vor dem Download einer Steuerungs-App.

Unterscheiden muss man zwei Arten der vernetzten Hausgeräte: Systeme, die als geschlossen oder proprietär bezeichnet werden, funktionieren nur mit den Geräten eines Herstellers und werden über Funk und eigene Apps gesteuert. Sie gelten laut TÜV als „eher unkritisch“.

Sind die Systeme offen wie etwa Koch-Assistenten in Küchenmaschinen oder Herden, können Geräte verschiedener Hersteller sich verbinden. Sie werden über einen Sprachassistenten oder eine Cloudlösung gesteuert. Hier besteht die Gefahr, dass Nutzerdaten gesammelt und weitergegeben werden.

Nicht immer sei das technisch Machbare auch nötig, sagt Marc Fliehe, Leiter Digitales & IT-Sicherheit beim TÜV-Verband. Waschmaschinen, Alarmanlagen oder Heizungen müssten nicht ständig von unterwegs ansprechbar sein. Hier reiche die Vernetzung im heimischen Netzwerk oder in einem separaten WLAN ohne Verbindung zum offenen Internet.

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