• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Kochen und genießen im Garten

18.05.2019

Köln /Berlin Voll ausgestattete Outdoor-Küchen, die sich aus einzelnen Modulen zusammenstellen lassen, liegen im Trend. Das zeigte bereits vor der Saison die Fachmesse Spoga+Gafa in Köln.

Mit einer Outdoor-Küche könne man spontan und ohne große Vorbereitungen Mahlzeiten ins Freie verlegen, so der Hersteller WWOO. Regale, Sitzgelegenheiten, Herd, Grill, Arbeitsfläche – je nach Platz, Stil und Budget könne die Küche mit einzelnen Elementen individuell gestaltet werden. Eine zusätzliche Überdachung sorgt dafür, dass einem bei schlechtem Wetter nicht der Appetit vergeht.

Unkomfortabel ist aber selbst simples Grillen nicht mehr: „Grillen ist Hightech“, erklärt der Verband der Deutschen Möbelindustrie, „denn die Grillgeräte bieten immer mehr Funktionen.“ So kann man zwischen Kohle, Elektrizität und Gas wechseln, Aufsätze zum Räuchern anbringen oder Pizza statt Steaks auf den Rost legen. Inspiriert durch das amerikanische Barbecue wurden im Laufe der Zeit Grill­geräte so weiterentwickelt, dass man nahezu alles darauf garen kann, was bisher bestenfalls im Back­ofen funk­tionierte, so die Stiftung Warentest. Entscheidend dafür sei, dass der Grill indirektes Grillen ermöglicht.

Zwölf Gasgrills hat die Stiftung Warentest vor der Saison unter die Lupe genommen – acht Grill­wagen mit drei Brennern und vier trag­bare Grills mit einem Brenner. Davon erreichten vier Grill­wagen und ein trag­barer Grill das Testergebnis gut. Der güns­tigste Gute ist ein Grill­wagen für 250 Euro. Geprüft haben die Tester beispielsweise, ob eine große Grill­fläche auch ein großes Grillvergnügen bedeutet. Und sie stellten bei der Untersuchung mit Wärmebild­kameras fest, dass sich bei einigen Grills weniger als die Hälfte der Fläche tatsäch­lich zum Anbraten nutzen lässt.

Für jeden Geschmack gibt’s ein passendes Modell

Welcher Grilltyp der Richtige ist, entscheiden die persönlichen Bedürfnisse. Die Stärken und Schwächen von Elektro, Gas und Kohle erläutert Stiftung Warentest:

Gasgrill: Gas ist güns­tiger als Kohle und heizt den Rost inner­halb von drei bis elf Minuten auf 250 Grad. Die Temperatur lässt sich recht präzise steuern. Eine Fünf-Kilo-Flasche Gas reicht für bis zu acht­einhalb Stunden Höchst­leistung. Da sie wenig Rauch erzeugen, sind sie nach­barfreundlich. Grilltypische Aromen liefern nur zusätzliche Räuchersticks.

Kohlegrill: Sie sind einfach aufzubauen, schon für kleines Geld zu haben und bieten das Raucharoma. Allerdings ist auf Dauer Kohle teurer als Gas und Strom. Das Anheizen auf 200 Grad dauert bis zu 30 Minuten, die Temperatur ist nur ungenau zu steuern. Der Qualm kann Nachbarn stören.

Elektrogrill: Mit Strom gart es sich am günstigsten und schnellsten – und die Nachbarn werden am wenigsten belästigt. Die meisten Grills dürfen sogar in geschlossene Räume.

Hybridgrills ermöglichen das gleichzeitige Grillen mit Kohle und Gas, wobei die Kohle mit den Gasbrennern entflammt werden kann.

Keramikgrills halten dank ihrer isolierenden Wände die Hitze besser als herkömmliche Metallgrills. Mit ihnen kann man grillen, räuchern, braten und backen.

Plancha-Grillen kommt aus Spanien: Dabei wird das Grillgut auf einer heißen Eisenscheibe schnell und schonend gegart.


     www.test.de 
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.