Nürnberg - Nach Weihnachten stellt sich die Frage, wie die Dekoration am besten aufbewahrt wird. Ordnungs-Coaches geben Tipps:
Kugeln: Die Schachteln von Schokoküssen oder Eierkartons sind perfekt für die Baumdekoration. In jede Einheit kommt eine Kugel. Für größere Modelle hat Ordnungscoach Julia Poetsch aus Nürnberg einen Tipp: Papp- oder Plastikbecher nehmen, Kugeln reinlegen und in eine Box stapeln. Wertvolle Kugeln oder Anhänger aus Glas werden dazu noch mit Seidenpapier oder einer Lage Küchenpapier eingewickelt. Und zerbrochene Kugeln? Sie gehören nicht in den Glascontainer, sondern in den Restmüll, erklärt der Bundesverband Glasindustrie.
Lichterketten: Auch hierfür gibt es Ordnungsmöglichkeiten Marke Eigenbau, die teils sogar Platz sparender sind als der Originalkarton. Ihnen gemein ist: Die Kette wird aufgefädelt oder herumgewickelt. Poetsch formt dafür eine Rolle aus Zeitungspapier, Ordnungscoach Rita Schilke aus Berlin nimmt einfach ein Stück Holz. Und die Bloggerin Sabine Haag wählt eine Pappe, in deren oberen und unteren Rand sie eine Kerbe schneidet. Darin werden das Ende mit dem Stecker und das andere Ende der Lichterkette fixiert. „Je größer die Pappe ist, desto übersichtlicher kann man die Kette auch wieder abwickeln. Die Birnchen verheddern sich ja gerne mal“, sagt Haag.
Weihnachtspyramide: Die Gestelle müssen das Jahr über auf jeden Fall aufrecht stehend gelagert werden, sonst verziehen sich die Teile, die für die Drehbewegung zuständig sind. Haag rät, die Originalverpackung möglichst aufzuheben.
Lagerort für Dekorationen: Für die Übersichtlichkeit raten die Ordnungscoaches, nach Möglichkeit einen richtigen Lagerplatz für Dekorationen einzurichten. Dort sollte alles, was thematisch zusammengehört, an einer Stelle stehen, empfiehlt Rita Schilke. Der Lagerort darf nicht feucht sein, denn Gegenstände aus Metall können korrodieren und Papier schimmeln. Gleichzeitig sollte man nicht alles in eine Kiste packen, sondern es übersichtlicher mit mehreren unterschiedlich großen Boxen halten.
