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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

MinihÄuser: Leben auf kleinem Fuß

18.02.2020

Die Tiny-House-Bewegung stammt ursprünglich aus den USA. Dabei handelt es sich kurz formuliert um das Leben in winzigen, in der Regel mobilen Häusern mit einer Fläche von meist nur circa 35 Quadratmetern oder sogar noch kleiner. Eine exakte Definition mit festgelegten Maßen gibt es in Deutschland bislang nicht.

Die Gründe, auf kleinem Fuß zu leben, seien dabei ganz unterschiedlich, weiß Esben Fest. Er ist Mitglied der Oldenburger Tiny-House-Freunde, die auf dem Fliegerhorst-Areal ein gemeinschaftliches Wohnen in Minihäusern realisieren wollen. Die Vergabe des Geländes durch die Stadt soll ab dem Sommer 2020 beginnen. „Jeder in der Gruppe hat seine eigene Motivation, in einem kleinen Haus zu leben“, berichtet Fest. „Einigen ist das Wohnen in einem Haus oder einer großen Wohnung zu teuer. Andere wollen sich minimieren und auf die nötigsten Dinge beschränken. Die Mobilität ist ebenfalls ein Beweggrund, warum Menschen in einem Tiny House leben wollen. Anderen ist die Option, autark und nachhaltig leben zu können, wichtig.“

H.-Jürgen Korbmacher, der als Immobilienvermittler vor drei Jahren das erste Mal mit Tiny Houses konfrontiert wurde, ergänzt: „Die Themen ,Minimalismus‘ und ,preiswertes Wohnen‘ stehen sowohl bei jüngeren als auch bei älteren Personen im Fokus. Die Zielgruppen reichen vom Förster, der eine Jagdhütte benötigt, über Privatleute, die im eigenen Garten zusätzlichen Wohnraum für Eltern oder den Nachwuchs schaffen wollen, und Studenten mit schmalem Geldbeutel bis zu Naturbewussten.“ Seit er das Diogenes-Tiny-House konzeptioniert hat und vermittelt, stellt er eine stetig steigende Nachfrage fest. Für alle Interessenten gilt: „Sie müssen sich in ihrem Besitz stark einschränken. Und nicht jeder kann unbedingt ein eigenes Zimmer haben“, betont Tiny-House-Bauer Florian Schick aus Wiefelstede. Dies bedeute aber auch weniger Verpflichtungen und mehr Freiheit.

Dennoch gilt laut Esben Fest: „Kochen, wohnen, essen, schlafen, waschen auf kleinem Raum – das muss gut durchdacht werden, damit das Wohnen im Tiny-House auch dauerhaft Freude macht.“

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