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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Räume ins richtige Licht rücken

10.12.2016

München Mit dem richtigen Beleuchtungskonzept lässt dieser Wohlfühlfaktor sogar noch steigern, sagt Beate Grawe. Sie ist Licht-Designerin beim Hamburger Unternehmen Prediger Lichtberater, das für den Energieversorger Eon ein Beleuchtungskonzept für eine deutsche Durchschnittswohnung entwickelt hat. Mit ein paar einfachen Tipps erhält jeder Raum die richtige Beleuchtung.

Für alle Räume gilt: Die Zeiten, in denen ein Raum mit einer einzigen Lampe ausgeleuchtet wurde, sind lange vorbei, da das schnell ungemütlich wirkt. Kombination und Variation bringen Abwechslung und setzen den Raum in Szene. Die Grundbeleuchtung sollte dimmbar sein, einzelne Bereiche durch zonale Beleuchtung hervorgehoben werden. LED-Technologie spart bis zu 80 Prozent Strom und ist von der Lichtintensität und -farbe her flexibel einsetzbar.

Die ideale Grundbeleuchtung im Wohnzimmer entsteht durch ein warmweißes Licht in Kombination mit indirekter Beleuchtung. Der Wohn- und Essbereich lässt sich mit Lichtakzenten durch Spots gut miteinander verbinden. Spots akzentuieren vertikale Flächen, an der Kochinsel werden beispielsweise Schränke angeleuchtet, im Wohnbereich ein Regal. Die Lichtdesignerin empfiehlt dabei einen Ausstrahlungswinkel von 40 Grad, weil dieser eine diffuse Anstrahlung der Flächen von oben nach unten ermöglicht. Das vergrößert den Raum auch optisch.

Sollte sich der Esstisch vor einem Fenster befinden, empfiehlt sich eine Pendelleuchte, die die Sicht nach außen nicht behindert. Zwischen den Fenstern strahlt eine LED-Wandleuchte das Licht gleichmäßig und blendfrei nach oben und unten an die Wand und kreiert dabei ansprechende Lichtkegel. Ideal ist eine Montage auf einer Höhe von 1,80 Meter. Standleuchten – bei Sofas und Sesseln platziert – bieten zudem Lichtinseln zum behaglichen Lesen.

Damit Arbeitsflächen in der Küche oder über einer Kochinsel gut ausgeleuchtet sind, hilft der Einsatz von LED-Aufbaustrahlern, die ein weiches, gleichmäßiges Licht erzeugen. Unterbauleuchten unter den Oberschränken sorgen für ein klares, weißes Licht zum Kochen und Backen. Mindestens ebenso wichtig ist passgenaues Licht am Arbeitsplatz. Hier bietet sich eine LED-Pendelleuchte an, die eine blendfreie, direkt sowie indirekt strahlende Lichtlenkung und eine Beleuchtungsstärke von 500 Lux ermöglicht. Das schafft ideale Lichtverhältnisse, um konzentriert arbeiten zu können.

Im Schlafzimmer als Rückzugsort kommen neben einem zentralen Raumlicht idealerweise Tischlampen oder – falls an der Wand angebracht – schwenkbare Lichtquellen zum Lesen zum Einsatz. Indirektes Licht ist angenehm, da es nicht blendet. Über oder im Kleiderschrank hingegen lassen sich punktuelle Deckenleuchten und Strahler anbringen.

Die ausgewogeneLichtverteilung im Raum ist der Kern eines guten Lichtkonzepts. Ein idealer Effekt wird durch die Kombination direkter und indirekt strahlender Leuchten erzielt.

Stiftung Warentestgibt Tipps, welche Lampen für welchen Verwendungszweck erforderlich sind:

Abstellraum: Angesichts der kurzen Brenndauer reichen alte Glühlampen.
Arbeitszimmer: Tageslichtweiße Lampen am Schreibtisch mit mehr als 5500 Kelvin, Ra-Wert über 90.
Schlafzimmer: Für den Nachttisch Sparlampen mit besonders warmem Licht (unter 2700 Kelvin), am Kleiderschrank ist gute Farbwiedergabe erforderlich (Ra-Wert über 90).
Bad: Ra-Wert über 90 für gute Farbwiedergabe, separate Lampe mit wenig Helligkeit und warmem Licht (2500 Kelvin) für nächtliche WC-Besuche.
Küche: Warmweißes Licht mit sehr guter Farbwiedergabe (Ra-Wert über 90) – je nach Nutzungsintensität Halogenglühlampen oder LED-Lampen; für die Arbeitsflächen LED-Lampen oder Leuchtstoffröhren mit neutralweißem Licht (3300 bis 5300 Kelvin).
Flur und Treppenhaus: LED mit Lichtfarbe nach Geschmack, die häufiges Schalten vertragen und sofort hell leuchten. Die Farbwiedergabe spielt keine große Rolle.
Wohnzimmer: Für Hintergrundbeleuchtung übliche Sparlampen mit warmweißem Licht (2700 Kelvin). Zum Lesen oder für Bilderlicht ein Ra-Wert über 90. Für Kronleuchter Lampen in Kerzenform.
Außenbeleuchtung: Hier zählen vor allem möglichst geringe Stromkosten.

Der Produktfinderzeigt besonders effiziente Lampen:


     www.test.de/lampen-im-test-4436814-0/ 

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Stiftung Warentest

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