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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

sanierung: Ursachen für Schimmelschäden sind vielfältig

02.03.2021

Zu wenig geheizt? Zu schlecht gelüftet? Dies sind die ersten Fragen, die aufkommen, wenn in Räumen Schimmelpilze entdeckt werden. Schimmel benötigt Feuchtigkeit als Lebensgrundlage, da liegt es nahe, an ein ungünstiges Heiz- und Lüftverhalten zu denken. Doch das ist längst nicht immer die Ursache für das Problem.

Es gibt viele Gründe für einen Schimmelpilzbefall: ein defekter Waschmaschinen- oder Spülmaschinenschlauch, eine nicht intakte Fußbodenheizung, ein geplatztes Eckventil. Wenn solche Leckage-Schäden nicht gleich bemerkt werden, zieht der Schimmel ein.

Es gibt aber noch andere Ursachen, die den Immobilieneigentümern oder Mietern meist nicht bekannt sind. Eine nicht fachgerechte oder defekte Rauminnendämmung an einer Außenwand gehört zum Beispiel dazu. Hier drohen Wärmebrücken und infolgedessen Kondensatbildung – also Feuchtigkeit an den Wänden.

Auch der Einbau neuer, hermetisch dicht schließender Fenster kann dazu führen, dass sich das Kondensat in den Fensterlaibungen niederschlägt und es dort zu Schimmelbildung kommt.

Analyse der Schimmelpilzbildung beim Fachmann beauftragen

„Wir geben uns in der Regel nicht mit einfachen Antworten zufrieden“, erklärt Schimmelpilzexperte Dipl. Ing. Erich Janßen. Sein Unternehmen Janssen Bau GmbH Planen & Bauen aus Aurich gehört zum bundesweiten Sanierungsnetzwerk Getifix. Der Fachmann und sein Team sind speziell für die Analyse der Schimmelpilzbildung und -sanierung geschult und verfügen in diesem Bereich über außerordentlich viel Erfahrung. „Natürlich kommt es vor, dass unzureichend geheizt und gelüftet wurde. In sehr vielen Fällen liegen dem Befall aber andere Ursachen zugrunde“, berichtet Erich Janßen.

Sanierung soll Neubildung vermeiden

Bevor es an die Sanierung des Schimmelschadens geht, wird deshalb durch Messungen und Untersuchung der örtlichen Gegebenheiten genau analysiert, was zum Befall geführt hat. „Erst dann führen wir eine Schimmelpilzsanierung durch“, erläutert der Auricher Experte. „Neben der vollständigen Beseitigung des Schimmels und der gefährlichen Sporen aus der Raumluft, ist es unser Ziel, konsequent eine Neubildung zu vermeiden.“

Trockene und warme Räume mit Nebeneffekt

Die Getifix-Experten setzen dafür häufig auf eine Kombination aus Schimmelpilzsanierung und kapillaraktiver Innendämmung. Alle verwendeten Produkte sind dabei aufeinander abgestimmt. Eine Antikondensationsbeschichtung rundet die Sanierung ab. Das Ergebnis: Trockene und warme Räume, so dass Schimmelpilze keine Chance mehr haben, sich überhaupt zu entwickeln. Positiver Nebeneffekt: Die Heizkosten fallen weniger ins Gewicht.


Mehr Informationen und regionale Fachbetriebe finden Sie unter   www.getifix.de/fachbetrieb 
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